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Änderungen im Mutterschutzgesetz

Das Mutterschutzgesetz dient (wie der Name vermuten lässt) dem Schutz schwangerer Frauen und stillender Mütter. So umfasst er Regelungen zu Arbeitszeiten, Kündigungsschutz oder auch die Arbeitssicherheit. Für letzte gilt ab diesem Jahr eine Neuerung, die wir hier kurz vorstellen möchten.


Unterstützung in der Schwangerschaft

Eine Schwangerschaft bedeutet für den Körper eine nicht zu unterschätzende Aufgabe. Auch wenn du dich (gerade während des zweiten Trimesters) top fit fühlst, solltest du nie vergessen, was dein Körper „Nebenbei“ leistet. Deshalb gibt das Mutterschutzgesetz Regelungen vor, die schwangere Frauen entlasten und Gefährdungen verhindern sollen.
Gerade zu Beginn ihrer Schwangerschaft sind viele Frauen alles andere als frisch und munter (Stichworte Müdigkeit und „flauer Magen“) und können die gewohnte Leistung schlicht nicht erbringen. Natürlich hilft auch hier das Mutterschutzgesetz, indem es Schwangeren erlaubt, zusätzliche Pausen einzulegen und Überstunden verbietet. Allerdings wollen die meisten Frauen während der ersten 12 Wochen Ihre Schwangerschaft noch geheim halten, wodurch natürlich die Anwendung des Mutterschutzgesetzes nicht möglich ist. Ihnen können bestimmte B-Vitamine helfen, sich in dieser Zeit besser zu fühlen. Hier erfahrt ihr dazu mehr.


Gefährdungsbeurteilung Mutterschutz

Laut Mutterschutzgesetz ist jedes Unternehmen dazu verpflichtet, der zuständigen Aufsichtsbehörde die Schwangerschaft einer Mitarbeiterin zu melden (§ 27 MuSchG). Anschließend muss der Arbeitsplatz der Betroffenen dahingehend überprüft werden, ob er schwangerschaftsgerecht ist und keine Gefahr für die Schwangere und ihr Baby oder eine stillende Mutter darstellt. Im Mutterschutzgesetz heißt es dazu: „Sobald eine Frau dem Arbeitgeber mitgeteilt hat, dass sie schwanger ist oder stillt, hat der Arbeitgeber unverzüglich die nach Maßgabe der Gefährdungsbeurteilung nach Absatz 1 erforderlichen Schutzmaßnahmen festzulegen“ (§ 10 Abs. 2 MuSchG).
Neu ist, dass seit dem 1.1.18 diese Gefährdungsbeurteilung Mutterschutz für jeden Arbeitsplatz durchgeführt werden muss und das unabhängig davon, ob an diesem ein Mann oder eine Frau tätig ist. Begründet wird diese Änderung damit, dass die Unternehmen so im Falle einer Schwangerschaft bereits vorbereitet sind und Mitarbeiterinnen sich im Vorfeld über die „Schwangerschaftseignung“ ihres Arbeitsplatzes informieren können. 


Übergangsfrist seit Beginn des Jahres abgelaufen

Die Übergangsfrist zur Durchführung der Gefährdungsbeurteilung Mutterschutz ist seit Beginn 2019 abgelaufen. Wer nun nicht nachweisen kann, dass eine Gefährdungsbeurteilung stattgefunden hat, muss mit Bußgeldern zwischen 5000 und 30 000 Euro rechnen.