Quelle: http://www.folio-familie.de/schwangerschaft/fuer-werdende-vaeter/vaeter-tipps.html

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Ab Kinderwunsch
bis zum Ende der 12. Woche

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Vitamin B9 (800 µg Folsäure)
Vitamin B12
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Folio® jodfrei
Vitamin B9 (400 μg Folsäure)
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Für das Wohlbefinden in der Schwangerschaft

Nausema®
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SteriPharm Pharmazeutische Produkte GmbH & Co. KG
Ein Mann massiert seine schwangere Frau

Tipps für werdende Väter während der Schwangerschaft

Du möchtest sicherlich nicht nur wie ein Zuschauer die Veränderungen deiner Partnerin im Laufe der Schwangerschaft bestaunen wollen, sondern aktiv an ihr teilhaben. Denn deine Frau hat einiges zu stemmen: In den ersten drei Monaten muss sie die hormonelle Umstellung verkraften, später mit Beschwerden und dem wachsenden Bauch klarkommen.

Du hast jede Menge Möglichkeiten, deine schwangere Partnerin zu unterstützen und gemeinsam mit ihr die Ankunft eures Kindes vorzubereiten.

Einige Tipps hierfür haben wir für dich zusammengestellt:

Tipp 1: Das "Ich-habe-Verständnis-Mantra"

Die hormonelle Umstellung in den ersten drei Schwangerschaftsmonaten löst nicht nur körperliche Veränderungen bei deiner Frau aus – auch mit der Seele geht es drunter und drüber. Dabei können die Stimmungsschwankungen dramatische Ausmaße annehmen.
Zum Beispiel: Sie schickt dich mitten in der Nacht zur Tankstelle mit der Bitte einen bestimmten Schokoriegel zu besorgen, um diesen dann angewidert beiseite zu schieben. Bleib entspannt und nimm es mit Humor!

Tipp 2: Zigarette adieu!

Falls du Raucher bist - bitte hör sofort auf zu rauchen! Das passive Mitrauchen (denn deine Partnerin wird selbstverständlich auch nicht rauchen) ist nicht zu unterschätzen und Nikotin hat fatale Folgen für euer Kind!

Tipp 3: Lass uns doch mal...

Schlage von Zeit zu Zeit vor, etwas Gemeinsames zu unternehmen und genießt nochmal so richtig eure Zweisamkeit. Geht z. B. Spazieren oder Schwimmen (tut der Schwangeren und dem Kind gut!), macht einen Einkaufsbummel (ob wohl ein erster Strampler dabei abfällt?) oder besucht ein Konzert.

Vielleicht bist du ja auch ein bisschen stolz, mit deiner schwangeren Frau unterwegs zu sein…

Tipp 4: Keine Angst vor Sex

Viele Männer haben Angst, ihre Frau oder das Kind beim Sex zu verletzen. Das ist absolut unbegründet. Auch Frühgeburten kommen nicht häufiger vor – also tut, was euch Spaß macht.

Wird der Bauch dicker, müsst ihr euch allerdings über eine bequeme Stellung einigen (am besten auf der Seite liegend in Löffelchenposition).

Tipp 5: Verwöhnprogramm

Egal, ob deine Partnerin am Anfang der Schwangerschaft unter Müdigkeit und Übelkeit leidet oder gegen Ende hin schwere Beine, Sodbrennen oder Rückenschmerzen hat – sie hat es verdient, von dir verwöhnt zu werden. Immerhin brütet sie euer gemeinsames Kind aus!

Eine kleine Massage zwischendurch, ein Tasse Kaffee oder Tee ans Bett gebracht, ein hübsches Schwangerschafts-T-Shirt aus der Stadt (auch wenn sie genügende von ihrer Schwägerin geerbt hat) – du wirst sehen, wie dankbar sie das aufnehmen wird.

Tipp 6: Marlene oder August?

Fangt frühzeitig an, euch über den Namen eures Sprösslings Gedanken zu machen. Und probiert aus, wie Vor- und Nachname zusammen klingen. Auch wenn ihr das Geschlecht bereits kennt, solltet ihr euch lieber einen Jungen- und einen Mädchennamen überlegen. Denn es kann nach der Geburt zu einer Überraschung kommen…

Und noch etwas: Wenn ihr euch einig werdet, teilt lieber niemanden, schon gar nicht Familienmitgliedern, eure Wahl mit. Mit Sicherheit wird sie zunichte geredet.

Tipp 7: Internetrecherche

Endlich mal wohlbegründet stundenlang im Netz rumrutschen! Was auch immer angeschafft werden muss - ob Kinderwagen, Kindersitz, Babybett usw. –  recherchiere nach Lust und Laune. Lies Testberichte und starte Preisvergleiche. Deine Partnerin wird sich freuen, wenn du dich so einbringst.

Tipp 8: Kindergeld & Co.

Da kommt was auf euch zu! Informiere dich über alle behördlichen Dinge wie Antrag auf Kinder-, Mutterschafts- und Elterngeld, melde Elternzeit an, schließ Versicherungen ab und kümmer dich nach der Geburt um die Anmeldung beim Standesamt und beim Einwohnermeldeamt.
Wenn du und deine Partnerin nicht verheiratet seid, musst du deine Vaterschaft anerkennen lassen und eine Sorgerechtserklärung abgeben. Deine Partnerin wird hoch erfreut sein, wenn du allein in diese Behördenschlacht ziehst.

Tipp 9: Ich fühl's

Ab etwa der 20. Woche ist das Kind so groß und kräftig, dass man seine Strampel- und Fußtrittattacken durch die Bauchdecke der Mutter fühlen kann. Jetzt hast du erstmals die Möglichkeit, direkt Kontakt mit deinem Sprössling aufzunehmen! Ein unbeschreibliches Gefühl, dass du dir keinesfalls entgehen lassen solltest.

Tipp 10: Nestbautrieb

Davon hast du sicher schon gehört: Rückt der Geburtstermin näher, überfällt die Schwangere (und vielleicht auch den werdenden Vater?) ein kaum zu bremsender Nestbautrieb. Jetzt muss UNBEDINGT und AUF DER STELLE entrümpelt und aufgeräumt werden, das neue Kinderzimmer braucht dringend einen Farbanstrich (wegen der Dämpfe ist das deine Sache!) und will eingerichtet werden. Später hat man ja zu solchen Dingen nie wieder Zeit…

Tipp 11: Und immer schön hecheln...

Das ist wichtig, um die Wehe richtig zu veratmen, sagt die Leiterin des Geburtsvorbereitungskurses. Und es ist auch wichtig, dass du mitmachst und mitlernst - vorausgesetzt, du möchtest bei der Geburt eures Kindes anwesend sein.

Du erfährst dort auch vieles über die Möglichkeiten, deine Frau während der Geburt zu unterstützen und gibst ihr gleichzeitig das Gefühl, dass ihr alles gemeinsam meistern werdet.

Tipp 12: Dabei sein ist alles! (?)

Besprecht ganz ehrlich miteinander die Frage, ob du bei der Geburt dabei sein wirst. Vielleicht möchte deine Frau lieber, dass ihre beste Freundin sie unterstützt? Oder du traust dir einfach nicht zu, die Entbindung mitzuerleben? Du solltest dich hier unter keinen Umständen zu etwas zwingen, was du nicht willst.

Tipp 13: Jetzt geht es los!

Und du hast den Weg in das Krankenhaus vergessen? Das kann in der Aufregung schon mal passieren – sollte in diesem Fall aber definitiv nicht! Auch wenn es dir komisch vorkommt, aber übe die Wegstrecke lieber einmal zu viel, als dass du dich im entscheidenden Moment verfranst.

Tipp 14: Nach der Geburt

Es ist geschafft und euer Kind ist auf der Welt. Verwandte und Freunde würden sich am liebsten die Klinke in die Hand reichen, um so schnell wie möglich das süße Baby in Augenschein zu nehmen. Aber da kommst du ins Spiel! Sei der Türsteher und bewache und beschütze deine kleine Familie. Besucher sollten in den ersten Tagen am besten gar nicht und später nur wohldosiert vorgelassen werden.

Tipp 15: Auch das Stillen will (mit)gelernt sein

Zu Beginn der Stillzeit können Probleme auftreten. Lass deine Frau damit nicht allein! Du kannst ihr helfen, indem du dir im Vorfeld einiges Wissen über das Stillen aneignest. Wichtig ist vor allem, dass du voll und ganz dahinter stehst – auch wenn du die Brust mit deinem Nachwuchs nun teilen musst…

Mehr dazu unter "Stillzeit".

Die häufigsten Fragen zu diesem Thema

Bei Stress entspannt stillen?

Das geht gar nicht! Gerade in der sensiblen Anfangsphase solltest du für Ruhe und Entspannung sorgen. Lass nicht zu, dass sich Freunde und Familie die Türklinke in die Hand geben, um den Nachwuchs zu bestaunen. Wenn es zuviel wird, dann bitte den Besuch entschlossen, ein anderes Mal wieder zu kommen (und sich vorher anzukündigen).

Bin ich ihr denn gar nicht mehr wichtig?

Momentan wird sich wahrscheinlich alles um euren gemeinsamen Sprössling drehen. Da fühlen sich manche Männer ziemlich unbeachtet oder gar ungeliebt. Üb dich in Geduld, es braucht eine Weile, bis deine Partnerin auch mal wieder auf andere Gedanken kommt.

Durch die intensive Zweisamkeit des Stillens ist ihr Bedürfnis nach Körperkontakt und Zärtlichkeit oft schon gedeckt. Oder sie ist einfach zu müde und fühlt sich zu ausgelaugt, um auf deine Wünsche einzugehen.

Folsäure auch für Männer mit Kinderwunsch?

Ja, Folsäure ist auch für Männer gut, die sich ein Kind wünschen. Folsäure ist maßgeblich an der Umwandlung von Homocystein beteiligt. Homocystein ist eine körpereigene, schädliche Aminosäure, die die Spermienbildung negativ beeinflusst.