Quelle: https://www.folio-familie.de/https://www.folio-familie.de/tr/haeufige-fragen/liste.html

schließen

schließen

SteriPharm Pharmazeutische Produkte GmbH & Co. KG

Häufige Fragen

Ausgewählte Häufige Fragen

Bei Stress entspannt stillen?

Das geht gar nicht! Gerade in der sensiblen Anfangsphase solltest du für Ruhe und Entspannung sorgen. Lass nicht zu, dass sich Freunde und Familie die Türklinke in die Hand geben, um den Nachwuchs zu bestaunen. Wenn es zuviel wird, dann bitte den Besuch entschlossen, ein anderes Mal wieder zu kommen (und sich vorher anzukündigen).

Bin ich ihr denn gar nicht mehr wichtig?

Momentan wird sich wahrscheinlich alles um euren gemeinsamen Sprössling drehen. Da fühlen sich manche Männer ziemlich unbeachtet oder gar ungeliebt. Üb dich in Geduld, es braucht eine Weile, bis deine Partnerin auch mal wieder auf andere Gedanken kommt.

Durch die intensive Zweisamkeit des Stillens ist ihr Bedürfnis nach Körperkontakt und Zärtlichkeit oft schon gedeckt. Oder sie ist einfach zu müde und fühlt sich zu ausgelaugt, um auf deine Wünsche einzugehen.

Kann unserer Sexualleben nach dem Geburtserlebnis so sein wie früher?

Es wird sich ewtas ändern, und zwar zum Positiven: Durch das intensive Geburtserlebnis eures gemeinsamen Kindes wird euer Verhältnis zueinander noch enger und vertrauter werden. Eine gute Voraussetzung für ein glückliches Sexualleben!

Wie kann ich beim Abstillen helfen?

Beim Abstillen wird ein ums andere Mal eine Brustmahlzeit durch eine Breimahlzeit ersetzt. Das klingt theoretisch ganz  einfach, ist es aber oft nicht. Denn beim Stillen will das Baby nicht nur gesättigt werden, es liebt auch das Gefühl der Wärme und Geborgenheit. Und das wird dann manchmal lautstark eingefordert!

Versuch nach der Fütterung euer Kind abzulenken und es von der Mutter fernzuhalten. Trage es durch die Gegend oder mach einen Spaziergang und schenke ihm viel Liebe und Aufmerksamkeit.

Wie kann ich den Verantwortungdruck verringern?

Schau dich um: Wie viele Väter erlebst du? Sehen diese alle bedrückt oder gar depressiv aus? Nein, sie erfreuen sich an ihrem Kind und kommen mit ihrer Situation gut klar. Du wirst sehen, auch du wächst in deine Aufgaben mühelos hinein.

Habt ihr ernsthafte finanzielle Probleme, dann holt euch professionelle Hilfe (zum Beispiel bei einer Schuldnerberatung).

Wie können wir die Anfangsprobleme zusammen meistern?

Es ist ganz normal, dass es seine Zeit braucht, bis anfängliche Probleme verschwinden und sich ein Stillrhythmus eingestellt hat. In dieser Zeit kannst du deine Partnerin unterstützen, indem du ihr gerade nachts das Wickeln und das Rückenklopfen nach dem Stillen abnimmst.

Habt ihr ein eher schwaches Baby, das zum Füttern geweckt werden muss? Dann übernimm diesen Part!

Wie lange dauert es, bis meine Partnerin ihre alte Figur wieder hat?

Mach deiner Partnerin bloß keinen Druck! Unterstütz sie lieber darin, in Ruhe die Stillzeit abzuwarten, denn sie braucht jetzt alle Kraft. Meistens purzeln die Pfunde während dieser Zeit wie von selbst. Verhindere stattdessen, dass sie irgendwelche Diäten betreibt.

Wir haben ein Schreibaby! Was kann ich tun?

Einige Babys haben die sogenannte Dreimonatskolik, die, wie der Name schon sagt, nach etwa drei Monaten verschwindet. Aufgrund von Blähungen und Bauchschmerzen schreien die Kleinen häufig und anhaltend. Lass deine Frau nicht allein! Das andauernde Schreien geht ganz schön an die Nerven. Teilt euch das Herumtragen und Beruhigen, so dass jeder mal eine kleine Auszeit haben kann.

Wir sind zu dritt. Wird sich unsere Partnerschaft verändern?

Diese Frage stellen sich viele - und zu Recht. Die Beziehung wird sich ändern, ihr seid schließlich Vater und Mutter mit allen Verantwortlichkeiten und Verpflichtungen. Vielleicht wird es auch eine Weile dauern, bis ihr euch an die Umstellung gewöhnt habt und vielleicht wird es auch die eine oder andere Missstimmung zwischen euch geben.

Aber: Da ist euer bezauberndes Kind, das ihr beide gezeugt habt! Und davor eine Schwangerschaft und Geburt, die eure Beziehung sicher weit mehr gefestigt hat, als viele Jahre des Zusammenseins es vermögen.

Zu Hause herrscht Chaos! Kriegt meine Frau gar nichts mehr in den Griff?

Bleib entspannt. Deine Partnerin muss gänzlich neue Aufgaben bewältigen, hat vielleicht noch mit den Folgen der Geburt zu kämpfen oder euer Baby schläft wenig und schreit dafür umso mehr. Da liegen die Nerven schon mal blank, oft mit einem chronischen Schlafmangel als i-Tüpfelchen.
Und wenn sich in der Küche das Geschirr stapelt oder die Wäsche türmt - so what? Krempel lieber selber die Ärmel hoch anstatt sich zu beklagen oder stelle deiner Frau - wenn möglich - für die erste Zeit eine Haushaltshilfe zur Seite.