Quelle: https://www.folio-familie.de/https://www.folio-familie.de/schwangerschaft/meine-schwangerschaft/corona-faq-schwanger-in-zeiten-von-corona-virus.html

schließen

In jeder Phase passend versorgt

Phase 1
Ab Kinderwunsch
bis zum Ende der 12. Woche

Phase 2
Ab der 13. Woche
bis zum Ende der Stillzeit

Folio®
Folio® jodfrei

In jeder Phase anwendbar
Für das Wohlbefinden in der Schwangerschaft

Nausema®

Unterstützung der
männlichen Fruchtbarkeit

Folio®men

schließen

SteriPharm Pharmazeutische Produkte GmbH & Co. KG
Coronavirus-Blutröhrchen

Corona FAQ: Schwanger in Zeiten von Corona-Virus

Viele schwangere Frauen sind verunsichert, ob das aktuell überall präsente Corona-Virus einen Einfluss auf die eigene Schwangerschaft hat. Grundsätzlich ist der aktuelle Stand (23.09.2020) so, dass Schwangere sich zum Glück keine weiteren Sorgen machen müssen - jedenfalls nicht mehr, als z.B. bei einer Grippe (Influenza).


Die häufigsten Fragen zu Schwangerschaft und Stillzeit in Corona-Zeiten

Du bist schwanger und unsicher, ob das aktuell überall präsente Coronavirus einen Einfluss auf die eigene Schwangerschaft hat?


Einen Teil der wichtigsten Fragen und Antworten rund um das Thema Coronavirus und Schwangerschaft sowie Stillzeit haben wir dir hier aus sicheren Quellen zusammengefasst. Um immer auf dem neusten Stand zu sein, solltest du regelmäßig auf den offiziellen Webseiten der Bundesministerien und -institute sowie Fachgesellschaften vorbeischauen. Die Links dazu haben wir dir hier festgehalten.


Bin ich als Schwangere besonders gefährdet?

Bisher gibt es noch zu wenige aussagekräftige Daten zur Empfänglichkeit einer SARS-CoV-2-Infektion und zum Krankheitsverlauf einer COVID-19 Erkrankung bei Schwangeren. Schwangere scheinen allerdings kein erhöhtes Infektionsrisiko und auch keinen schwerwiegenderen Verlauf bei einer SARS-CoV-2-Infektion zu haben. Im Falle einer Infektion, ähneln die Symptome in Art und Schwere denen nicht-schwangerer Frauen im gebärfähigen Alter.

 

Quellen:
DGPM: Aktualisierte Empfehlungen zu SARS-CoV-2/COVID-19 und Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett (Stand: 30.06.2020)

RKI: SARS-CoV-2 Steckbrief zu COVID-19 (Stand: 21.08.2020)


Ich möchte als Schwangere eine Ansteckung vermeiden. Was soll ich tun?

Zur Vermeidung einer SARS-CoV-2-Infektion werden Schwangeren die allgemeinen Maßnahmen zur Infektionsvermeidung sowie die jeweils aktuell gültigen Empfehlungen des Robert Koch Instituts nahegelegt.

Abstand halten

  • Halte unbedingt den Mindestabend von 1,5 m zu deinen Mitmenschen ein.
  • Vermeide den Kontakt zu Personen, die Erkältungssymptome zeigen.
  • Bleibe zu Hause, wenn du selbst Krankheitszeichen wie Husten, Schnupfen     oder Fieber hast.
  • Meide große Menschenmassen.

Hygiene beachten

  • Wasche deine Hände regelmäßig und gründlich.
  • Die Dauer von 20-30 Sekunden mit Wasser und Seife sollte eingehalten werden.
  • Vermeide es, Mund, Nase oder Augen mit deinen Händen zu berühren.

Alltagsmaske tragen

  • Trage einen Mund-Nasen-Schutz vor allem dann, wenn du in öffentlichen Räumen den Mindestabstand von 1,5 m nicht sicher einhalten kannst


Quellen:

BZgA/Infektionsschutz: Sich und andere schützen
RKI: COVID-19 (Coronavirus SARS-CoV-2)

 


Die Diagnose COVID-19: Hat das Auswirkungen auf mein Baby?

Da es bislang nur wenige Daten zu dieser Fragestellung gibt, insbesondere keine Langzeitdaten, können aktuell keine validen Aussagen gemacht werden.

Quellen:

RKI: SARS-CoV-2 Steckbrief zu COVID-19 (Stand: 21.08.2020)


Kann ich meine vorgeburtlichen Termine trotz Isolation wahrnehmen?

Vermutest du eine Corona-Erkrankung oder wurdest du positiv auf SARS-CoV-2 getestet, solltest du telefonisch Rücksprache mit deinem/r Frauenarzt/Frauenärztin halten. Eventuell können einige Termine herausgezögert werden, bis deine Isolation endet. Notwendige Untersuchungen werden aber auch unabhängig von einer SARS-CoV-2-Infektion durchgeführt.

Quellen:

GBCOG: FAQ für schwangere Frauen und ihre Familien (Stand: 26.05.2020)
DGPM: Aktualisierte Empfehlungen zu SARS-CoV-2/COVID-19 und Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett (Stand: 30.06.2020)


Mir geht es während der Isolation nicht gut. Wie verhalte ich mich nun richtig?

Du solltest vor der Selbstisolation mit deinem/r ambulanten Frauenarzt/-ärztin und dem zuständigen Gesundheitsamt ein Vorgehen für den Fall festlegen, dass sich dein Zustand notfallmäßig oder außerhalb der normalen Erreichbarkeiten verschlechtert. Solange du keine dringende medizinische Versorgung benötigst, solltest du keine allgemeinen Sprechstunden oder Kliniken aufsuchen. Bei Fragen wende dich immer an deine/n behandelnde/n Frauenarzt/-ärztin.

Quellen:

GBCOG: FAQ für schwangere Frauen und ihre Familien (Stand: 26.05.2020)


Ich möchte gerne in den Urlaub. Welche Reisehinweise gelten für mich als Schwangere?

Achte unbedingt auf den Mindestabstand zu Mitreisenden. Wenn du in Deutschland Urlaub machst, halte dich an die aktuellen Ratschläge des Bundesministeriums für Gesundheit und Robert Koch Instituts. Falls du ins Ausland reisen möchtest, stelle vorher sicher, dass du über angemessene Versicherungsvereinbarungen verfügst und prüfe, ob deine Reiseversicherung die Geburt und Betreuung eines Neugeborenen abdeckt, falls du im Ausland gebären musst. Beachte auch immer die Seite des Auswärtigen Amts für Reisewarnungen in spezielle Gebiete.

Quellen:

GBCOG: FAQ für schwangere Frauen und ihre Familien (Stand: 26.05.2020)
Auswärtiges Amt: Coronavirus/COVID-19: Reisewarnungen für Staaten außerhalb der EU/Schengen-Gebiet (Stand: 27.08.2020)


Wehen während der Isolation: Was nun?

Setze dich mit dem Geburtshaus oder der Entbindungsstation der Klinik, die du für die Geburt ausgewählt hast, in Verbindung. Erwähne, dass du eine SARS-CoV-2-Infektion bei dir vermutest oder diese sogar bestätigt wurde. Das Geburtsteam der Klinik/des Geburtshauses wird dich dann entsprechend über weitere Schritte

Quellen:

GBCOG: FAQ für schwangere Frauen und ihre Familien (Stand: 26.05.2020)


Darf ich zur Geburt eine Begleitperson mitnehmen?

Viele Kliniken unterstützen derzeit die Anwesenheit einer gesunden Begleitperson unter der Geburt. Da sich die Situation allerdings jederzeit ändern kann, solltest du Rücksprache mit der Klinik/dem Geburtshaus halten, in der/dem du entbinden möchtest.

Quellen:

GBCOG: FAQ für schwangere Frauen und ihre Familien (Stand: 26.05.2020)
DGPM: Aktualisierte Empfehlungen zu SARS-CoV-2/COVID-19 und Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett (Stand: 30.06.2020)


Darf ich mein Baby trotz Coronavirus stillen?

Ja. Grünes Licht dafür geben die Weltgesundheitsorganisation sowie Fachgesellschaften, wie die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe oder Berufsverbände, wie der der Frauenärzte. Beachtest du die Hygienemaßnahmen, steht dem Stillen nichts im Wege.

Quellen:

GBCOG: FAQ für schwangere Frauen und ihre Familien (Stand: 26.05.2020)
WHO: Breastfeeding and COVID-19 (Stand: 23.06.2020)


Vorteile des Stillens auch während einer Coronainfektion

Das Stillen ist für Mutter und Kind eine ganz besondere Zeit. Denn der Körperkontakt zwischen dir und deinem Baby ist ganz wichtig für eure Bindung. Und außerdem erhält dein Baby durch die Muttermilch wichtige Antikörper, die sein Immunsystem aufbauen. Kinder, die nicht gestillt werden, scheinen ein geringeres Risiko zu haben, sich mit dem SARS-CoV-2-Virus zu infizieren, aber ein größeres Risiko für andere Krankheiten. Trotz Corona musst du also nicht aufs Stillen verzichten und solltest mit einem guten Gefühl an die Sache rangehen.

Quellen:

GBCOG: FAQ für schwangere Frauen und ihre Familien (Stand: 26.05.2020)
DGPM: Aktualisierte Empfehlungen zu SARS-CoV-2/COVID-19 und Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett (Stand: 30.06.2020)


Empfohlene Vorsichtsmaßnahmen beim Stillen

Sollte bei dir eine Infektion mit dem SARS-CoV-2 Virus bestätigt worden sein, beachte Maßnahmen zur Atemhygiene sowie zur Hygiene von Händen, Brust und Milchpumpe:

  • Trage zum Füttern an der Brust einen Mundschutz, um eine Tröpfcheninfektion zu verhindern. 
  • Wasche deine Hände gründlich vor und nach dem Kontakt mit deinem Baby sowie vor dem Gebrauch der Milchpumpe und/oder Flasche.
  • Reinige und desinfiziere regelmäßig Oberflächen, die du anfasst.
  • Reinige die Milchpumpe und/oder Flasche nach jeder Benutzung gemäß der Gebrauchsanleitung.
  • Solltest du nicht stillen können, kannst du deine Muttermilch auch abpumpen. Die Muttermilch wird dann über eine andere Person an dein Baby verfüttert. Auch hier müssen die Hygienevorschriften eingehalten werden.

 

Quellen:

GBCOG: FAQ für schwangere Frauen und ihre Familien (Stand: 26.05.2020)

https://www.dggg.de/fileadmin/documents/Weitere_Nachrichten/2020/20200526_GBCOG_FAQ_Corona.pdfDGPM: Aktualisierte Empfehlungen zu SARS-CoV-2/COVID-19 und Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett (Stand: 30.06.2020)

WHO: Breastfeeding advice during the COVID-19 outbreak

Max Rubner-Institut: Stillen und Infektion mit COVID-19 (Stand: 13.08.2020)



Häufige Fragen

1-2 Zigaretten am Tag sind doch wohl möglich, oder?

Denk an dein Kind und verzichte ganz auf das Rauchen! Die Schadstoffe der Zigaretten gelangen in voller Breite über die Nabelschnur in den Blutkreislauf deines Kindes und können schwere Entwicklungsstörungen anrichten sowie das Risiko für eine Fehlgeburt erhöhen!

Die bleiernde Müdigkeit macht mich krank! Was kann ich dagegen tun?

Gerade im ersten Schwangerschaftsdrittel, wenn der Körper die größte Anpassungsleistung erbringen muss, leiden viele Schwangere unter einer extremen Müdigkeit. Gib dieser so oft es geht einfach nach! Hab keine Hemmungen, dich nachmittags zu einem Nickerchen auf dem Sofa zusammenzurollen oder abends um acht Uhr ins Bett zu gehen. Dein Körper braucht das jetzt!

Außerdem: Tanke so oft es geht Sauerstoff. Nutze die Mittagspause zu einem flotten Spaziergang und öffne bei der Arbeit das Fenster – deine Kollegen werden Verständnis haben und ebenfalls vom Sauerstoff-Plus profitieren .

Ein Geschwisterchen kommt! Wie sag ich's meinem kleinen Kind?

Ohne Umschweife – aber sicherheitshalber erst nach Ablauf des ersten Trimesters. Und hüte dich davor, die Schwangerschaft und das Entstehen derselbigen allzu technisch zu erklären. Schließlich wurde das Kind mit Liebe gezeugt. Es gibt auch eine Reihe sehr hübscher Kinderbücher, mit denen du die Vorfreude auf das Baby bei deinem Kind wecken und evtl. Befürchtungen nehmen kannst. Denn dein Kind muss sich seelisch genauso auf das neue Familiemitglied vorbereiten können wie du und dein Partner!