Quelle: https://www.folio-familie.de/https://www.folio-familie.de/haeufige-fragen/liste.html

schließen

In jeder Phase passend versorgt

Phase 1
Ab Kinderwunsch
bis zum Ende der 12. Woche

Phase 2
Ab der 13. Woche
bis zum Ende der Stillzeit

Folio®
Folio® jodfrei

In jeder Phase anwendbar
Für das Wohlbefinden in der Schwangerschaft

Nausema®

Unterstützung der
männlichen Fruchtbarkeit

Folio®men

schließen

SteriPharm Pharmazeutische Produkte GmbH & Co. KG

Häufige Fragen

Ausgewählte Häufige Fragen

Ab und an ein Gläschen Wein oder Sekt?

Grundsätzlich solltest du auch in der Stillzeit keinen Alkohol trinken. Er geht in die Muttermilch über und gelangt so in den Blutkreislauf deines Babys.

Auf welche Vitamine und Mineralstoffe kommt es in der Schwangerschaft besonders an?

Folsäure, Vitamin B12 (das „Helfervitamin“ der Folsäure), Vitamin D3 und Jod sind ganz besonders wichtig für die Entwicklung des werdenden Kindes. Da die Folsäure ein sehr empfindliches Vitamin ist und der Mineralstoff Jod in unseren Nahrungsmitteln nur unzureichend vorhanden ist, sollten diese beiden Mikronährstoffe während der Schwangerschaft und Stillzeit der Nahrung zusätzlich zugesetzt werden. Die Versorgung mit Vitamin B12 wird schwierig, wenn man sich fleischlos bzw. fleischarm ernährt.
Vitamin D3 wird mithilfe der Sonneneinstrahlung in der Haut gebildet. Mit diesem Vitamin sind die meisten Menschen in Deutschland unterversorgt, gerade jüngere Frauen sind besonders betroffen.
Zum einen hat man einfach nicht die Zeit, sich ausreichend an der frischen Luft aufzuhalten und zum anderen wird bei jedem noch so kurzem Sonnenbad ein Sonnenschutzmittel verwendet, das die Vitamin-D-Produktion verhindert.

Das Baby schläft und meine Brust platzt gleich! Soll ich es aufwecken?

Sofern du ein gesundes, kräftiges Baby hast, weck es bitte nicht auf. Es wird todmüde sein und nicht richtig trinken wollen. Streiche stattdessen deine Brust sanft aus, indem du sie kurz anwärmst (warmer Umschlag oder einfach warmes Leitungswasser darüber laufen lassen) und dann von allen Seiten in Richtung Brustwarze streichst.

Das erste Zähnchen kommt! Soll ich jetzt abstillen?

Nein, das brauchst du nicht. Manche Babys kommen sogar schon mit einem Zähnchen auf die Welt!
Beißt dein Baby doch mal schmerzhaft zu, dann gib ihm zu verstehen, dass das nicht in Ordnung ist, indem du kurz aufschreist und ihm für einen Moment die Brust entziehst.

Die Brüste spannen – welche Hilfen gibt es?

Streiche deine Brust vorsichtig aus (nicht Abpumpen!), kühle sie mit Umschlägen oder Kompressen und trinke Pfefferminz- oder Salbeitee.

Ein oder zwei Zigaretten am Tag – geht das beim Stillen?

Ein klares NEIN. Nikotin und weitere Schadstoffe der Zigarette gelangen – wie Akohol – über die Muttermilch geradewegs in den kindlichen Blutkreislauf. Verzichte bitte ganz auf das Rauchen oder andere Drogen.

Für welche Personengruppen ist zusätzliche Folsäure besonders ratsam?

Im Prinzip tut es jedem Menschen gut, seine Ernährung täglich mit Folsäure in Tablettenform zu ergänzen. Seinen Folsäurebedarf allein über die Nahrung zu decken, ist nämlich kaum möglich: Folsäure ist ein äußerst instabiles Vitamin, das sehr empfindlich auf Hitze und Licht reagiert.

Besonders wichtig ist ein ausreichend hoher Folsäurestatus für Frauen mit Kinderwunsch, Schwangere und Stillende, Frauen, die hormonelle Verhütungsmittel verwenden, Sportler sowie für Menschen im fortgeschrittenen Lebensalter.

Hilfe – mein Kind wird nicht satt!

Gerade zu Beginn der Stillzeit sind viele Mütter unsicher und befürchten, ihr Kind nicht genügend zu sättigen. In der Regel holt es sich aber, was es braucht. Vertraue auf deinen Körper und auf dein Kind!

In welchem Zeitraum sollte Folio®forte / Folio®forte jodfrei und in welchem Folio® / Folio® jodfrei angewendet werden?

Vom Kinderwunsch und bis zum Ende der 12. Schwangerschaftswoche empfehlen wir die Anwendung von Folio®forte, das 800 µg Folsäure (+ Jod, Vitamin D3 und Vitamin B12) enthält. Nach neueren wissenschaftlichen Erkenntnissen wird damit schneller ein sicherer Folsäurestatus aufgebaut, der für das erste Schwangerschaftsdrittel optimal ist. Dies gilt auch, wenn schon längere Zeit die Nahrung mit 400 µg Folsäure ergänzt wird. Folio® deckt mit 400 µg Folsäure (+ Jod, Vitamin D3 und Vitamin B12) den Tagesbedarf ab der 13. Schwangerschaftswoche und während der Stillzeit. Frauen, die z. B. aufgrund einer Schilddrüsenerkrankung kein zusätzliches Jod aufnehmen sollen, können die entsprechende Produkte ohne Jod – Folio®forte jodfrei bzw. Folio®jodfrei - anwenden.

Ist es o.k., wenn ich mein Baby in den Schlaf nuckeln lasse?

Nicht wirklich. Das passiert schon mal, aber generell solltest du dein Baby von der Brust lösen, sobald es sich satt getrunken hat. Durch das lange Nuckeln riskierst du nur wunde Brustwarzen.

Ist Haarefärben während der Schwangerschaft und Stillzeit möglich?

Grundsätzlich ja. Ganz sicher kannst du bei Schaumtönungen sein, bei denen der Farbstoff nicht in das Haar eindringt wie bei chemischen Haarfärbemitteln. Meiden solltest du in jedem Fall das Färben mit Henna. Der darin enthaltene Farbstoff Lawson wird verdächtigt, krebserregend zu sein.

Mein Baby weint und will an die Brust. Wie kann ich ihm helfen?

Lass dir helfen. Dein Partner, Freundin, Schwester, Mutter oder wer auch immer sollte sich zur gewohnten Zeit des Stillens einfinden und das Kind ablenken, während du dich ihm entziehst. Hinterher bekommt es eine Extraportion an Liebe und Geborgenheit.

Muss ich das Anlegen erst lernen? Macht man das nicht automatisch richtig?

Nicht alles macht man instinktiv richtig. Lass dir deshalb zu Beginn der Stillzeit das Anlegen deines Babys von der Hebamme oder Stillberaterin zeigen und zögere nicht nachzufragen, falls es noch Unsicherheiten gibt. Legst du dein Kind nicht richtig an, ist das Wundwerden der Brustwarzen vorprogrammiert, was du bestimmt vermeiden willst!

Soll ich feste Zeitabstände beim Stillen einhalten?

Gerade in der ersten Zeit solltest du dem Baby die Brust geben, sooft es nach ihr verlangt.

Dein Baby und du müsst ganz allmählich zu einem Stillrhythmus finden. Ist dein Kleines gesund und stabil, kann es auch längere Schlafphasen ohne Nahrungszufuhr glänzend überstehen. Wacht es dann auf, ist es ausgeschlafen und hungrig.

Habt ihr aber ein sehr zartes und eher schwaches Kind, kann es sinnvoll sein, es aus dem Schlaf zu holen, um ihm regelmäßig Milch anzubieten. Hier besteht dann die Herausforderung, es munter zu bekommen – eine Bewährungsprobe für den Papa!

Wann sollten die unterschiedlichen Folio®-Produkte angewendet werden?

Ab Kinderwunsch bis zum Ende der 12. Schwangerschaftswoche: Folio®forte mit 800 Mikrogramm Folsäure, Vitamin B12 und Jod.
Nach neueren wissenschaftlichen Erkenntnissen wird damit innerhalb von vier Wochen ein optimaler Folsäurestatus aufgebaut. Dies gilt auch, wenn schon längere Zeit vorher die Nahrung mit 400 Mikrogramm Folsäure ergänzt wurde.

Ab der 13. Schwangerschaftswoche und in der Stillzeit:
Folio® mit 400 Mikrogramm Folsäure, Vitamin B12 und Jod. Diese Dosierung ist ab diesem Zeitpunkt ausreichend zur Deckung des täglichen Bedarfs.

Folio®forte jodfrei und Folio®jodfrei: Für Frauen, die aus medizinischen Gründen kein zusätzliches Jod aufnehmen sollen.

Warum ist Folsäure für die Schwangerschaft und Stillzeit so wichtig?

Folsäure ist das Schwangerschaftsvitamin. Das B-Vitamin ist unverzichtbar für die Zellteilung und das Zellwachstum des Feten. Aber auch später benötigt das rasant wachsende Baby eine extra Portion Folsäure für seine enorme Zellteilungsrate.
Für die werdende Mutter spielt Folsäure ebenfalls eine wichtige Rolle: In der Schwangerschaft sorgt sie für das Wachstum des mütterlichen Gewebes und unterstützt das Immunsystem. Ferner hat Folsäure die gute Eigenschaft, Müdigkeit zu verringern!

Was kann ich gegen Nackenschmerzen beim Stillen tun?

Offenbar nimmst du beim Stillen keine entspannte Haltung ein. Es ist wirklich wichtig, dass du, sofern du im Sitzen stillst, deinen Rücken mit Kissen gut abstützt und deine Arme auf ein weiteres Kissen oder Stillkissen legst. Zieh dein Kind nicht zur Brust hoch, sondern führe deine Brust zum ihm.

Hilfreich ist es, wenn du deine Füße auf einem kleinen Hocker o. ä. abstellst, dann kommen deine Arme automatisch höher.

Was tun bei wunden Brustwarzen?

Auch wenn es weh tut: Das beste ist, wenn du dein Kind weiterhin im gewohnten Rhythmus anlegst. Aber lass es nicht noch nach Ende der Stillmahlzeit lange an der Brust nuckeln, sondern löse es behutsam mit der Kleinen-Finger-Methode ab.

Nach dem Stillen tut es den Brustwarzen gut, wenn du sie mit etwas Milch benetzt und an der frischen Luft trocknen lässt.

Welche Getränke sind empfehlenswert?

Trinke vorzugsweise Mineralwasser, verdünnte Frucht- und Gemüsesäfte sowie Kräuter- und Früchtetees. Mehr als maximal zwei bis drei Tassen Kaffee, schwarzer oder grüner Tee sollten es nicht sein.

Chininhaltige (Tonic Water!) und energiereiche Getränke wie Limonaden oder Cola lasse lieber aus, sie sind sehr ungesund. Auf Alkohol musst du während der Schwangerschaft und Stillzeit gänzlich verzichten.

Welche Rolle spielt Jod in der Schwangerschaft und Stillzeit?

Jod ist ein zentraler Bestandteil der Schilddrüsenhormone. Diese steuern das Wachstum und die geistige Reifung des Kindes - sowohl während der Schwangerschaft als auch in der Stillzeit. So ist es zunächst von der Jodzufuhr über die Nabelschnur und später über die Muttermilch abhängig.

Wie häufig soll ich stillen?

Still dein Baby nach seinem Bedarf. In den ersten Lebenswochen wird es wahrscheinlich alle zwei bis drei Stunden nach deiner Brust verlangen. Später stellt sich meistens ein Rhythmus von ca. alle vier Stunden ein. Aber das ist individuell sehr verschieden und hängt auch vom Schlafverhalten deines Kindes ab.

Wie kann ich mein Baby von der Brust ablösen, ohne dass es weh tut?

Das geht wunderbar mit der Kleinen-Finger-Methode: Steck deinen kleinen Finger behutsam von der Seite in den Mund deines Babys. Dadurch löst du den Unterdruck auf und kannst dein Baby ganz leicht von der Brustwarze wegnehmen.

Wie kann ich mich mit Folsäure optimal versorgen?

Sich allein über die Ernährung optimal mit Folsäure zu versorgen, ist kaum möglich. Denn die Folsäure ist ein äußerst empfindliches Vitamin, das durch Licht und Hitze leicht zerstört wird. Ein Großteil des Vitamins geht durch Überlagerung, Kochen und Zubereitung der Speisen in der Mikrowelle verloren.

Verarbeite deshalb die Nahrungsmittel möglichst bald nach dem Kauf. Koche das Gemüse am besten schonend mit einem Dampfgarer und verzichte auf die Mikrowelle. Da alle B-Vitamine – zu denen die Folsäure auch zählt – wasserlöslich sind, sollte man Salate, Obst und Gemüse nicht zu ausgiebig waschen. Damit würdest du nur unnötig viele Vitamine herausspülen.

Den stark erhöhten Bedarf an Folsäure in der Schwangerschaft und Stillzeit wirst du auch mit diesen Maßnahmen nicht decken können. Wende deshalb täglich ein Folsäurepräparat an – am besten in Kombination mit Vitamin B12 und Jod.

Wie lange soll ich mein Baby stillen?

Die Nationale Stillkomission empfiehlt, die ersten sechs Monate voll zu stillen und dann nach und nach die Brustmahlzeiten durch Breimahlzeiten zu ersetzen.

Wie stelle ich meine Versorgung mit Vitamin B12 sicher?

Der Vitamin B12-Bedarf wird ausschließlich über den Verzehr von tierischen Nahrungsmitteln gedeckt. Ernährst du dich fleischarm oder fleischlos, kann die Versorgung mit diesem wertvollen Vitamin deshalb schwierig werden. Milch, Milchprodukte und Eier enthalten zwar auch Vitamin B12, allerdings längst nicht in einer Menge, die den erhöhten Bedarf während der Schwangerschaft und Stillzeit decken kann.

Als Vegetarierin oder Veganerin solltest du in jedem Fall deine Versorgung mit zusätzlichem Vitamin B12 zum Beispiel mit Folio®-Tabletten sichern!

Wir haben ein Schreibaby! Welche Hilfe gibt es?

Einige Babys leiden unter einer Dreimonatskolik. Ihr Magen-Darm-System hat im Vergleich zu dem der anderen Babys größere Schwierigkeiten sich an die neue Nahrung zu gewöhnen, was zu Blähungen und Bauchschmerzen führt. Dementsprechend schreien sie häufig und anhaltend. Das kann ganz schön an die Nerven gehen, aber: Die Koliken verschwinden, wie der Name schon sagt, in der Regel nach etwa drei Lebensmonaten.

In dieser Zeit solltest du ganz  besonders auf deine Ernährungsweise achten (keine blähenden oder stark gewürzten Speisen essen, kein kohlensäurehaltiges Mineralwasser trinken!). Außerdem gibt es Hilfe aus der Apotheke: Simeticon. Die Tropfen wirken rein physikalisch und werden vom Körper nicht aufgenommen, sind also völlig unschädlich für das Baby.

Zu viel Milch! Wie kann ich die Produktion verringern?

Leg dein Baby nur an eine Brust und streiche die andere Seite aus. Bei der nächsten Mahlzeit biete deinem Kind dann die andere Seite an.
Kühle deine Brust mit Quarkumschlägen oder Kühlkompressen (eine mit Wasser vollgesogene und im Gefrierfach gelagerte Windel tut's auch). Auch Pfefferminz- und Salbeitee wirken michbildungshemmend!

Zu wenig Milch! Wie kann ich die Produktion ankurbeln?

Indem du dein Kind so oft wie möglich anlegst.

Mit ein paar Tricks kannst du die Milchmenge weiter steigern:

  • Vor dem Stillen die Brust kurz anwärmen,
  • das Baby die Brust gut leer trinken lassen, bevor du die Seite wechselst,
  • selber ausreichend trinken (Wasser, Fencheltee, Milchbildungstee) und vor allem:
  • Ruhe und Entspannung beim Stillen finden!