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In jeder Phase passend versorgt

Phase 1
Ab Kinderwunsch
bis zum Ende der 12. Woche

Phase 2
Ab der 13. Woche
bis zum Ende der Stillzeit

Folio®
Folio® jodfrei

In jeder Phase anwendbar
Für das Wohlbefinden in der Schwangerschaft

Nausema®

Unterstützung der
männlichen Fruchtbarkeit

Folio®men

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SteriPharm Pharmazeutische Produkte GmbH & Co. KG

Schwangerschaft und Stillzeit bei Multipler Sklerose – geht das?

In Deutschland sind nach Angaben der Krankenkassen ungefähr 240.000 Menschen an der unheilbaren Krankheit Multiple Sklerose (MS) erkrankt. Frauen sind dabei mit fast 70 Prozent deutlich häufiger betroffen als Männer. Bei ihnen bricht die Krankheit oft zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr aus – also genau zu der Zeit, zu der viele Frauen ein Kind bekommen möchten. Während früher an MS erkrankten Frauen von einer Schwangerschaft abgeraten wurde, weiß man heute: Eine Schwangerschaft und Multiple Sklerose schließen einander nicht aus.

 

Kinderwunsch mit MS

Als MS – Patientin solltest du deinen Kinderwunsch unbedingt mit deinem Frauenarzt/-ärztin sowie deinen weiteren behandelnden Ärzten besprechen. Generell gilt, dass eine erkrankte Frau ihre Krankheit mindestens ein Jahr im Griff haben und schubfrei sein, bevor sie ihren Kinderwunsch umsetzt. Hinzu kommt, dass die Behandlung mit einigen MS – Medikamenten (bspw. Immunsuppressiva oder Immunmodulatoren) bereits Monate vor einer Schwangerschaft abgesetzt werden müssen, damit die Medikamente das ungeborene Kind nicht schädigen können. Davon abgesehen bestehen keine besonderen Risiken hinsichtlich einer Schwangerschaft. Als MS – Patientin kannst du genauso ein gesundes Baby bekommen und auch eine Einschränkung deiner Fruchtbarkeit besteht nicht. Wie jede andere Frau mit Kinderwunsch, solltest du jedoch jetzt mit der Einnahme eines Folsäurepräparats (z.B. Folio®forte) beginnen, um deinen Körper auf die bevorstehende Schwangerschaft vorzubereiten. So kannst du sicherstellen, dass dein Baby von Anfang an ausreichend versorgt wird.


Besteht nicht ein höheres Risiko für Schübe, wenn ich während der Schwangerschaft meine Therapie aussetze?

Das Gegenteil ist der Fall! Untersuchungen haben gezeigt, dass aufgrund der Hormonumstellung während der Schwangerschaft die Schubrate kontinuierlich abnimmt – um bis zu 80 Prozent im letzten Trimester. Dies liegt vermutlich an der drosselnden Wirkung der Schwangerschaftshormone auf das Immunsystem. Dadurch wird verhindert, dass der Körper den Embryo oder die Plazenta als Fremdkörper betrachtet und abstößt. Sollte doch ein Schub während der Schwangerschaft auftreten, kann dieser mit Kortison behandelt werden.


Geburt und Stillzeit

Auch hinsichtlich der Entbindung besteht kein erhöhtes Schubrisiko für MS – Patientinnen. Weder die Geburt selbst noch eine mögliche Peridualanästhesie (rückenmarksnahe Betäubung um die Schmerzen während er Geburt zu nehmen) haben Einfluss darauf.
Ab wann du deine Therapie nach der Geburt wieder aufnimmst, entscheidest du gemeinsam mit deinem Neurologen. Leider kann während der Einnahme der meisten Medikamente nicht gestillt werden, weshalb deine Ärzte und du die Entscheidung über den Therapiebeginn abwägen solltet.
Gut zu wissen ist dabei, dass wenn du dein Baby ausschließlich stillst, die Aktivität der MS reduziert werden kann. Studien haben gezeigt, dass Mütter, die ihr Baby nach der Geburt ausschließlich stillten, seltener einen Schub erlitten, als Mütter, die nicht stillten oder daneben ihr Kind mit Formula fütterten. Grund hierfür sind vermutlich wie zuvor in der Schwangerschaft die Hormone, die in der Stillzeit den Beginn des weiblichen Zyklus nach der Geburt hinauszögern. Mit Ende der (ausschließlichen) Stillzeit pendeln sich die Hormone wieder ein und das Schubrisiko steigt. Deshalb sollten alle Frauen, die unter MS leiden, nach der Stillzeit ihre Therapie wiederaufnehmen.
Hatte bei dir jedoch die MS vor und während der Schwangerschaft einen sehr aktiven Verlauf und eine hohe Schubrate, sollte die Therapie in der ersten Woche nach der Geburt wieder aufgenommen werden. Damit ist leider ausgeschlossen, dass du dein Baby stillen kannst.



Häufige Fragen

"HypnoBirthing" - was ist das?

HypnoBirthing ist eine besondere und sehr intensive Art der Geburtsvorbereitung. Nach der Mongan-Methode erlernst du mit einem speziellen Mentaltraining Tiefenentspannung und Selbsthypnose, mit der du dich in einen Trancezustand versetzen kannst.
Frauen, die auf diese Weise ihr Kind zur Welt gebracht haben, berichten von einer nahezu schmerzfreien Geburt.

Fruchtblase geplatzt! Darf ich jetzt noch umherlaufen?

Meistens setzt die Geburt unmittelbar nach dem Platzen der Fruchtblase ein. Mach dich also schleunigst auf den Weg zum Krankenhaus!

Wenn sich das Köpfchen deines Kindes schon tief im Becken befindet und den Muttermund abdichtet (was der Arzt bei den letzten Untersuchungen vielleicht schon festgestellt hat), kannst du dich ganz normal fortbewegen. Es besteht keine Gefahr, dass die Nabelschnur durch den Fruchtwasserabgang abgeklemmt wird oder sich um den Hals des Kindes legt.

Dichtet das Köpfchen den Ausgang zum Muttermund allerdings nicht richtig ab, solltest du dich vorsichtshalber liegend transportieren lassen.

Können Nausema® und Folio®-Produkte zusammen eingenommen werden?

Ja, du kannst jedes Folio®-Produkt zusammen mit Nausema® einnehmen. Die damit gesteigerte Vitamin B12-Zufuhr ist absolut unbedenklich, da ein Überschuss von Vitamin B12 einfach über die Nieren ausgeschieden wird.