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Pandemie während der Schwangerschaft: Kann mir das Coronavirus gefährlich werden?

Die Lage in Deutschland und der Welt spitzt sich aktuell zu und die Sorge bei schwangeren Frauen, sich mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 anzustecken, wächst stetig. Virologen und Wissenschaftler arbeiten rund um die Uhr, um das Coronavirus besser zu erforschen und einen Impfstoff zu finden. In diesem Zusammenhang haben wir aktuelle Informationen rund um die Schwangerschaft gesammelt und halten dich in diesem Blogbeitrag auf dem neusten Stand. 


Bin ich als Schwangere besonders gefährdet?

Laut der WHO (Weltgesundheitsorganisation, Stand: 16.03.2020) und deren Daten aus China scheinen Schwangere kein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf zu haben. Leidest du an Vorerkrankungen, solltest du natürlich mit deinem Frauenarzt/deiner Frauenärztin vorsorglich über mögliche Maßnahmen sprechen.


Ich möchte als Schwangere eine Ansteckung vermeiden. Was soll ich tun?

Die Empfehlungen der BZgA (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung) sind da ganz klar definiert: 

  • Wasche regelmäßig und gründlich deine Hände! Die Dauer von 20-30 Sekunden mit Wasser und Seife sollte eingehalten werden.Bekannte mit einer Umarmung begrüßen oder Hände schütteln ist tabu – vermeide Berührungen!
  • Halte unbedingt genügend Abstand zu deinen Mitmenschen. 1,5 m bis 2 m werden hier empfohlen. 
  • Vermeide den Kontakt zu Personen, die Erkältungssymptome zeigen. Auch wenn es nur das leichte Halskratzen ist oder Kopfschmerzen: Sicher ist sicher!
  • Meide große Menschenmassen! 

Bei mir wurde das Coronavirus diagnostiziert: Hat das Auswirkungen auf mein Baby?

Bislang gibt es keine Hinweise darauf, dass sich das Virus auf das ungeborene Baby übertragen kann. In der englischen Fachzeitschrift „The Lancet“ wurden im Februar 2020 die Ergebnisse einer chinesischen Studie mit neun auf das Virus positiv getesteten Schwangeren veröffentlicht. Die Frauen, welche ihre Kinder per Kaiserschnitt zur Welt brachten, hatten keine ihrer Neugeborenen mit SARS-CoV-2 infiziert. Untersuchungen von Fruchtwasser, Nabelschnurblut und Muttermilch (nach der ersten Laktation) sowie ein Rachenabstrich der Neugeborenen, konnten dies belegen. Das Fazit der Wissenschaftler gab Grund zum Aufatmen: „Die Ergebnisse aus der kleinen Fallgruppe legen nahe, dass es derzeit keinen Beweis für eine intrauterine Infektion durch vertikale Übertragung bei Frauen gibt, die in der späten Schwangerschaft eine COVID-19-Pneumonie entwickeln.“ 

Auch Fehlgeburten und Anomalien werden aktuell als unwahrscheinlich angesehen. Da das Virus aber noch unbekannt ist und Virologen es gerade erst erforschen, können sich die Daten dazu täglich ändern. 


Vorgeburtliche Termine trotz Isolation wahrnehmen: Ist das möglich?

Solltest du eine Corona-Erkrankung vermuten oder wurde das Virus durch einen Test bei dir sicher festgestellt, wende dich mit dieser Frage an deinen Frauenarzt bzw. an deine Frauenärztin. Er/Sie kann dann entscheiden, ob entsprechende routinemäßige vorgeburtliche Termin bis nach der Isolation hinausgezögert werden können, ohne dir oder deinem Kind zu schaden.

Sollten die Termine jedoch zu wichtig sein, um sie zu verschieben, werden nötige Maßnahmen getroffen, damit du diese wahrnehmen kannst. 


Was machen, wenn es mir in der Isolation nicht gut geht?

Es ist absolut verständlich, dass du dir, im Falle einer Erkrankung, große Sorgen machst. Versuche dich zu schonen und Ruhe zu bewahren. Stress ist weder für dich noch für dein Baby gut! 

Bevor du dich in die Isolation begibst, solltest du das Vorgehen für eine notfallmäßige bzw. außerhalb der üblichen Erreichbarkeiten auftretende Verschlechterung deines Gesundheitszustandes festlegen. Das geschieht mit dem behandelnden Arzt/der behandelnden Ärztin und dem zuständigen Gesundheitsamt.

Solltest du das Gefühl haben, es könnte etwas mit dem Baby nicht stimmen, wende dich vertrauensvoll an deinen Frauenarzt/deine Frauenärztin. Er/Sie wird dann entscheiden, ob du in ein Krankenhaus musst. Das solltest du dann übrigens nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln machen. Die Klinik sollte außerdem vor Betreten telefonisch benachrichtigt werden.


Ich bemerke Wehen während der Isolation. Was nun?

Setze dich mit deiner Geburtsstation in Verbindung und erwähne unbedingt, dass du eine Coronavirus-Infektion bei dir vermutest oder diese sogar bestätigt wurde. Sie werden dich dann entsprechend informieren, wie es weitergeht.


Das Coronavirus ernst nehmen – aber Ruhe bewahren!

Keiner von uns weiß, was die nächsten Wochen und Monate mit sich bringen. Wir sollten jedoch den Experten vertrauen und auf Ratschläge hören, auch wenn diese unser Privatleben erheblich einschränken. Besondere Situationen benötigen eben auch besondere Maßnahmen. Wir wünschen dir und deinem Baby nur das Beste. Passt auf euch auf! 


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Bis zur 12. Schwangerschaftswoche unterstützt dich Folio®forte mit 800 µg Folsäure, 9 µg Vitamin B12 und 20 µg Vitamin D3 sowie mit oder ohne Jod (150 µg). Das enthaltene Vitamin D3 kann die Funktion des normalen Immunsystems unterstützen. Die enthaltene Folsäure ist in der Schwangerschaft und Stillzeit ohnehin unersetzlich. Daher sollte ab der 13. Schwangerschaftswoche und bis zum Ende der Stillzeit auf täglich eine Mini-Tablette Folio® mit 400 µg Folsäure, 9 µg Vitamin B12 und 20 µg Vitamin D3 umgestellt werden. Auch Folio® ist mit oder ohne Jod (150 µg) erhältlich.