Quelle: http://www.folio-familie.de/stillzeit/abstillen/hilfreiche-tipps-zum-abstillen.html

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In jeder Phase passend versorgt

Phase 1
Ab Kinderwunsch
bis zum Ende der 12. Woche

Vitamin B9 (800 µg Folsäure)
Vitamin B12
Vitamin D3
Jod
Vitamin B9 (800 µg Folsäure)
Vitamin B12
Vitamin D3

Phase 2
Ab der 13. Woche
bis zum Ende der Stillzeit

Folio®
Vitamin B9 (400 μg Folsäure)
Vitamin B12
Vitamin D3
Jod
Folio® jodfrei
Vitamin B9 (400 μg Folsäure)
Vitamin B12
Vitamin D3

In jeder Phase anwendbar
Für das Wohlbefinden in der Schwangerschaft

Nausema®
Vitamin B6
Vitamin B1
Vitamin B12

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SteriPharm Pharmazeutische Produkte GmbH & Co. KG
Baby wird mit Brei gefüttert

Hilfreiche Tipps zum Abstillen

Wann sollte man mit der Breifütterung beginnen?

Die Nationale Stillkommission empfiehlt, 6 Monate voll zu stillen und dann nach und nach die Nahrung durch Brei zu ersetzen. Dabei wird der 5. Lebensmonat als der früheste Zeitpunkt zur Breifütterung angesehen und der 7. Lebensmonat als der späteste.

Wie lange du daneben weiter stillen möchtest, ist ganz und gar deine Entscheidung. Denn Stillen dient ja schließlich nicht nur der Ernährung. Ist es zum Beispiel ein kuscheliges Einschlafritual geworden, dann behalte es bei, solange du willst.

Behutsam Abstillen

Geh in deinem und im Interesse deines Kindes das Abstillen behutsam und vorsichtig an. Dein Baby wird zunächst nur löffelchenweise den Brei essen und je nachdem, wie geschickt es sich anstellt, wird das meiste erst mal wieder draußen landen.

Steiger langsam die Breimenge und still dein Baby anfangs nach der Breimahlzeit noch etwas. So wird sich deine Brust auch leichter an die immer geringer werdende Milchproduktion anpassen.

Später kann nach und nach eine Brustmahlzeit komplett durch eine Breimahlzeit ersetzt werden.

Vergrößer dann Schritt für Schritt den Anteil der Breimahlzeiten, bis dein Baby schließlich vollständig von Brust auf Löffel umgestiegen ist. 

Entwöhnung von der Brust

Den Säugling von der Brust zu entwöhnen, ist nicht immer ein leichter Vorgang. Sowohl das Kind als auch die Mutter haben sich an einen Stillrhythmus gewöhnt. Auch muss das Beenden der Stillzeit emotional verarbeitet werden. Am schönsten ist es, wenn der Übergang gleitend ist und das Baby von ganz alleine Lust auf feste Speisen entwickelt.

Auch wenn du noch so behutsam das Abstillen angehen, deine Brust wird zunächst spannen und manchmal auch schmerzen. Mit ein paar Tricks wie vorsichtiges Ausstreichen (nicht Abpumpen!), kühlende Umschläge und Pfefferminz- oder Salbeitee kannst du dir Linderung verschaffen (s. auch Stillprobleme).

Sollten sich größere Probleme einstellen, kann medikamentös nachgeholfen werden. Frag in dem Fall deinen Arzt oder deine Stillberaterin.

Vater spielt mit Baby

Väter an die Front

Papas Einsatz ist jetzt gefragt! Zieh dich zu den Zeiten, in denen du gewöhnlich stillen würdest, zurück und überlass deinem Partner das Feld. Er kann das Baby herumtragen, mit ihm spazieren gehen oder in anderer Weise ablenken.

Durch Liebe und Geborgenheit wird es sich über das nicht gestillte Verlangen hinwegtrösten lassen und diesen Vorgang von Mal zu Mal leichter hinnehmen.

Die häufigsten Fragen zu diesem Thema

Das erste Zähnchen kommt! Soll ich jetzt abstillen?

Nein, das brauchst du nicht. Manche Babys kommen sogar schon mit einem Zähnchen auf die Welt!
Beißt dein Baby doch mal schmerzhaft zu, dann gib ihm zu verstehen, dass das nicht in Ordnung ist, indem du kurz aufschreist und ihm für einen Moment die Brust entziehst.

Die Brüste spannen - welche Hilfen gibt es?

Streiche deine Brust vorsichtig aus (nicht Abpumpen!), kühle sie mit Umschlägen oder Kompressen und trinke Pfefferminz- oder Salbeitee.

Mein Baby weint und will an die Brust. Wie kann ich ihm helfen?

Lass dir helfen. Dein Partner, Freundin, Schwester, Mutter oder wer auch immer sollte sich zur gewohnten Zeit des Stillens einfinden und das Kind ablenken, während du dich ihm entziehst. Hinterher bekommt es eine Extraportion an Liebe und Geborgenheit.