Quelle: http://www.folio-familie.de/schwangerschaft/beauty-tipps.html

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In jeder Phase passend versorgt

Phase 1
Ab Kinderwunsch
bis zum Ende der 12. Woche

Vitamin B9 (800 µg Folsäure)
Vitamin B12
Vitamin D3
Jod
Vitamin B9 (800 µg Folsäure)
Vitamin B12
Vitamin D3

Phase 2
Ab der 13. Woche
bis zum Ende der Stillzeit

Folio®
Vitamin B9 (400 μg Folsäure)
Vitamin B12
Vitamin D3
Jod
Folio® jodfrei
Vitamin B9 (400 μg Folsäure)
Vitamin B12
Vitamin D3

In jeder Phase anwendbar
Für das Wohlbefinden in der Schwangerschaft

Nausema®
Vitamin B6
Vitamin B1
Vitamin B12

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SteriPharm Pharmazeutische Produkte GmbH & Co. KG
Frau bei der Pediküre

Schwangerschaft Beauty-Tipps | Folio®-Familie

Sobald du schwanger bist, wirst du viele Veränderungen an deinem Körper feststellen. Dementsprechend ändern sich auch die Bedürfnisse in puncto Schönheitspflege.

Die perfekte Gelegenheit, um neue Produkte auszuprobieren und sich einmal kleine „Extravaganzen“ wie ein Besuch bei der Kosmetikerin, eine Pediküre oder ein Verwöhntag im Spa zu gönnen!

Als universellen Schönheitstipp können wir dir noch diesen mit auf den Weg geben: Schlaf! Spiel Schneewittchen oder Dornröschen – lange wirst du dazu nicht mehr die Gelegenheit haben!

Welche Veränderungen auf dich zukommen und wie du am besten mit ihnen umgehen kannst, erfährst du hier:

Gesicht

Deine Hormone haben sich Partyhütchen aufgesetzt und feiern was das Zeug hält - mit dem angenehmen Nebeneffekt, dass sich durch die gesteigerte Östrogenmenge der Wasseranteil im Gewebe erhöht und kleine Fältchen im Gesicht verschwinden. Deine Haut mimt einen frischen Pfirsich und sieht glatt und rosig aus.

Die andere Wirkung der Hormone ist leider weniger erfreulich: Sie fördern die Produktion der Talg- und Schweißdrüsen und nicht wenige Frauen fühlen sich durch die plötzlichen Hautunreinheiten in die Pubertät zurück versetzt.

Ein Trost für alle Pickel-Geplagten: Nach dem 1. Trimester hat sich dein Körper an die neuen Umstände gewöhnt und kommt besser mit dem Hormonfeuerwerk klar.

Pigmentstörungen

Worauf du während der gesamten Schwangerschaft achten musst, ist die größere Anfälligkeit für Pigmentflecke. Muttermale, Sommersprossen und Brustwarzen neigen jetzt verstärkt dazu, sich dunkler zu färben.

Daher ist es ratsam, direkte Sonnenbestrahlung soweit wie möglich zu vermeiden und ggf. einen Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor zu verwenden.

Haare

  • Haarige Zeiten stehen bevor! Indem die Schwangerschaftshormone dafür sorgen, dass die Haare wesentlich später ausfallen als zuvor, können sich werdende Mütter über bis zu 10 Prozent mehr Haaresfülle freuen.
    Einen Haken hat die Sache leider doch: Nicht nur die gesunden Haare verweilen länger auf dem Kopf, sondern auch stumpfes oder geschädigtes Haar. Hier können Haarkuren, Spülungen oder spezielle Haaröle helfen, den Glanz zurück zu bringen.
  • Du neigst aufgrund des erhöhten Östrogenspiegels zu einer vermehrten Talkproduktion und infolge dessen zu fettigen Haaren? Dann solltest du auf heißes Föhnen und übermäßiges Bürsten lieber verzichten, da dies die Talkproduktion nur weiter ankurbelt. Nebenbei: Deine Haare werden es dir auch nach der Schwangerschaft danken, wenn du die Temperatur herunter fährst!
  • Das Färben der Haare mit chemischen Mitteln gilt als unbedenklich. Jedoch konnten bei Untersuchungen von stillenden Müttern Chemikalienreste von Haarfärbemitteln in der Muttermilch und im Fettgewebe der Säuglinge festgestellt werden.
    Geh also lieber auf Nummer sicher und verwende Schaumtönungen, um dein Haar frisch und lebendig aussehen zu lassen. Bei diesen Mitteln legen sich die Farbpigmente nur um das Haar, während die chemischen Mittel direkt in das Haar hineindringen.
    Verzichten solltest du während der Schwangerschaft in jedem Fall auf das Tönen mit Henna, dessen wichtigster Farbstoff (Lawson) im Verdacht steht, krebserregend zu sein.

Dehnungsstreifen

Die tragische Wahrheit ist: Ca. 70 Prozent der werdenden Mütter werden während der Schwangerschaft von Dehnungsstreifen heimgesucht. Betroffen sind vor allem der Bauch, Oberschenkel, Hüften, Busen und Po. Gerade Frauen mit einem eher schwachen Bindegewebe leiden besonders stark unter dem unansehnlichen Streifenhörnchensyndrom.

Aber: Du kannst vorbeugen und mittlere Katastrophen verhindern. Deine stete Begleitung wird deshalb ab der 13. Schwangerschaft eine Zupfmassage sein, die sich als bewährtes Mittel herausgestellt hat.
Bei der Zupfmassage wird mit Daumen und Zeigefinger die Haut kurz und kräftig nach oben gezogen, gleichzeitig kneifst du mit den Fingern leicht zu. Bei zweimal täglicher Anwendung wird deine Haut weicher und dehnbar.

Unterstützen kannst du diesen Effekt durch Öle wie Jojoba- oder Mandelöl, am besten mit Vitamin E angereichert. Auf teure Cremes mit entsprechenden Werbeversprechungen kannst du getrost verzichten.

Achtung: Den Bereich über dem Schambein dabei unbedingt auslassen, um nicht die Gebärmutter zu Kontraktionen zu reizen!

Krampfadern

Während der Schwangerschaft sorgen die Hormone dafür, dass das Bindegewebe gelockert und die Gefäße weitgestellt werden. Infolgedessen kommt es einerseits zu einem Blutandrang in den Venen und andererseits wird der Rücktransport des Blutes in den Beinen zum Herzen hin erschwert.
Die Venen können sich dabei so ausdehnen, dass ein Blutstau entsteht und sich Krampfadern bilden. Diese treten meist in den Beinen auf, besonders in Unterschenkeln und Kniekehlen.

Einige schwangere Frauen berichten von juckenden bis schmerzenden Krampfadern. In diesem Fall kann Kühlen mit Eisbeuteln oder kalten Wickeln (z.B. mit kaltem Quark) Linderung verschaffen.
Hast du bereits die ersten Einkäufe für Ihr Baby getätigt? Dann lege eine mit Wasser vollgesogene Windel in den Tiefkühler – ein phantastisches Kühlmittel! Wärme sowie längeres Stehen solltest du hingegen vermeiden.

Weitere Helferlein sind spezielle Venentees (in der Apotheke erhältlich) oder Massagen mit Ölen aus Zitronengras, Schafgarbe, Zypressen, Lavendel oder Myrte. Und immer wieder: Beine hochlegen!

Sind deine Krampfadern sehr stark ausgeprägt, solltest du einen Arzt aufsuchen, da ein erhöhtes Thromboserisiko besteht. Wohl oder übel wirst du in diesem Fall Thrombosestrümpfe tragen müssen.

Wasser in den Beinen

Bei vielen Frauen entstehen zum Ende der Schwangerschaft Wassereinlagerungen in den Beinen und Füßen. Für die Betroffenen gilt auch hier: Raus aus den Highheels, Beine hochlegen und nicht zu lange stehen.

Tipp: In Situationen, in denen längeres Stehen unumgänglich ist, kann es helfen, auf der Stelle zu treten und mit den Zehen zu wackeln – auch auf die Gefahr hin, dass die Menschen um dich herum denken, du müsstest dringend gewisse Räumlichkeiten aufsuchen!

Wie bei Krampfadern können Wassereinlagerungen durch Kühlen mit Wickeln, Beingelen und -cremes gelindert werden. Auch kaltes Abduschen und Aquawalking oder -jogging sind zu empfehlen.

Besitzt du eine Massagebürste, z. B. noch vom Kampf gegen Cellulite, kann diese jetzt wieder zum Einsatz kommen. Mit kreisförmigen Bewegungen werden die Durchblutung angeregt und Wasserstaus gelöst.

Bei stärkeren Wassereinlagerungen kann es sein, dass dir das Tragen von Thrombosestrümpfen angeraten wird, die allerdings gerade im Sommer kein wirkliches Highlight sind. Eine Alternative können spezielle Thrombosestrümpfe für Läufer sein. Sie sind wesentlich dünner und angenehmer zu tragen.

Brust und Dekolleté

Vermutlich bist du gerade im stolzen Besitz der Brüste deines Lebens: prall, rund und um mindestens eine Körbchengröße gewachsen. Leider verursacht das rasche Wachstum oft unangenehme bis schmerzhafte Spannungsgefühle, die aber nach ein paar Wochen wieder verschwinden.

Solltest du sehr darunter leiden, kannst du dir mit Kühlen oder Wärme Linderung verschaffen - finde selbst heraus, was dir gut tut. Zum Kühlen eignen sich Quarkwickel oder das Auflegen gekühlter Weißkohlblätter. Bist du eher der "warme Typ", kannst du ein pflegendes Öl (z. B. ein Lavendelöl) leicht erwärmen und deine Brüste damit massieren. 

Ob warm oder kalt: Es gibt zahlreiche Cremes und Fluids für Brust und Dekolleté speziell für schwangere Frauen, die dich mit Feuchtigkeit versorgen und Dehnungsstreifen vorbeugen. Besonders gut und schnell zieht die Creme ein, wenn du sie mit kreisförmigen Bewegungen einmassierst.

Ein Muss ist der Kauf eines neuen, passenden BHs. Die größeren Brüste brauchen mehr Halt und dein Rücken muss von dem schwereren Gewicht entlastet werden. Auch wenn du die neue Wäsche nur für kurze Zeit tragen wirst, solltest du beim Kauf auf keinen Fall knauserig sein - zumal du sie ja eventuell bei der nächsten Schwangerschaft wieder hervorholen kannst!

Schadstoffe in Kosmetika

Lest euch beim Kauf von Cremes & Co. genau die auf der Packung angegebenen Inhaltsstoffe durch! Folgende Stoffe sind für dich und dein Kind bedenklich oder sogar schädlich:

  • Fruchtsäuren, Vitamin A und Salicylsäure (Fruchtsäuren in Lebensmittel sind natürlich nicht gemeint)
  • Parabene (hormonell wirksame Chemikalien, die als Konservierungsmittel eingesetzt werden)

Diese Dinge sind ab jetzt tabu!

  • Zahnpasta mit Bleachingeffekt
  • Neue Tattoos und Permanent Make-Up sowie Tätowierungen mit Henna
  • Färben der Haare mit Henna (enthält schädliche Stoffe)
  • Neue Piercings (alte Bauchnabel- und Brustwarzenpiercings müssen entfernt werden!)

Die häufigsten Fragen zu diesem Thema

Bekomme ich durch das Stillen Hängebrüste?

Durch die Schwangerschaft verändert sich die Figur jeder Frau ein wenig. So auch die Brüste - unabhängig davon, ob du stillst oder nicht. Wichtig ist, dass du nicht zu schnell zugenommen oder zu schnell wieder abgenommen hast.
Du wirst sehen, drei bis vier Monate nach dem Abstillen werden deine Brüste annähernd wieder ihre alte Form haben.

Ist ein Sonnenbad völlig bedenkenlos?

Wenn du dich unbedingt längere Zeit der direkten Sonneneinstrahlung aussetzen willst, dann verwende auf jeden Fall einen Sonnenschutz mit einem hohen Lichtschutzfaktor. Denn während der Schwangerschaft ist die Haut für Pigmentstörungen anfälliger, so dass Muttermale oder Sommersprossen (und auch die Brustwarzen) sich dunkler färben.

Ist Haarefärben während der Schwangerschaft und Stillzeit möglich?

Grundsätzlich ja. Ganz sicher kannst du bei Schaumtönungen sein, bei denen der Farbstoff nicht in das Haar eindringt wie bei chemischen Haarfärbemitteln. Meiden solltest du in jedem Fall das Färben mit Henna. Der darin enthaltene Farbstoff Lawson wird verdächtigt, krebserregend zu sein.