Quelle: http://www.folio-familie.de/kinderwunsch/schwanger-werden/fruchtbarkeit.html

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In jeder Phase passend versorgt

Phase 1
Ab Kinderwunsch
bis zum Ende der 12. Woche

Vitamin B9 (800 µg Folsäure)
Vitamin B12
Vitamin D3
Jod
Vitamin B9 (800 µg Folsäure)
Vitamin B12
Vitamin D3

Phase 2
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bis zum Ende der Stillzeit

Folio®
Vitamin B9 (400 μg Folsäure)
Vitamin B12
Vitamin D3
Jod
Folio® jodfrei
Vitamin B9 (400 μg Folsäure)
Vitamin B12
Vitamin D3

In jeder Phase anwendbar
Für das Wohlbefinden in der Schwangerschaft

Nausema®
Vitamin B6
Vitamin B1
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SteriPharm Pharmazeutische Produkte GmbH & Co. KG
Eizelle im Eileiter

Fruchtbarkeit

Wie kann ich meine Fruchtbarkeit erhöhen?

Wissenswertes rund um die Fruchtbarkeit von Frau und Mann

Ihr wünscht euch ein Baby? Dann ist es sicher interessant für euch, einiges zum Thema Fruchtbarkeit zu erfahren. Denn nicht immer klappt eine geplante Schwangerschaft auf Anhieb.

Zahlreiche Faktoren beeinflussen eure Fruchtbarkeit im negativen wie auch im positiven Sinne. Grundsätzlich sind eine ausgewogene Ernährung, Entspannung und  ein gesunder Lebensstil die beste Basis für euren Kinderwunsch.


Fruchtbarkeit hängt vom Alter ab

Mit dem Älterwerden nimmt die Fruchtbarkeit bei beiden Geschlechtern ab – bei Frauen ab Mitte 30 und bei Männern ab 40. Paare, die sich erst gegen Ende 30 für ein Kind entscheiden, müssen mit längeren Wartezeiten rechnen, bis sich eine Schwangerschaft einstellt.

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Fruchtbarkeit durch gesunde Ernährung verbessern

Ihr solltet auf eine sehr gesunde und ausgewogene Ernährung mit vitamin- und nährstoffreichen Lebensmitteln wie Obst und Gemüse, Vollkorn- und Milchprodukte sowie Fisch, Fleisch (in Maßen!), Eier und Nüsse achten. Ist der Organismus ausreichend versorgt, läuft der Hormonhaushalt rund. Bestimmte Nährstoffe gelten als besonders wichtig für die Fruchtbarkeit und spätere Schwangerschaft.

Bei Frauen ist die Aufnahme von ausreichend Folsäure besonders wichtig. Dies ist bereits in der Kinderwunschphase erforderlich, da der Aufbau eines optimalen Folsäurespiegels etwas Zeit benötigt. Die Folsäure unterstützt alle Zellteilungsprozesse sowie das  Wachstum des mütterlichen Gewebes und die Bildung des Blutes. Zudem wirkt sie mit, wenn es darum geht, das Risiko für das Entstehen eines embryonalen Neuralrohrdefektes zu senken.
Es ist sehr schwierig, den erhöhten Bedarf des empfindlichen Vitamins allein über die Nahrung zu decken. Folge deshalb den Empfehlungen und nimm  schon ab Kinderwunsch  ein entsprechendes Folsäurepräparat ein.

Männer brauchen reichlich Zink und Selen, da diese Mineralstoffe dabei helfen können, die Fruchtbarkeit zu verbessern. Zink trägt zur normalen Spermienbildung bei und auch Selen unterstützt die Produktion der Spermien. Einen negativen Einfluss auf die Fruchtbarkeit des Mannes können Sojaprodukte haben, da diese pflanzliche Östrogene (weibliche Geschlechtshormone) beinhalten.

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Rauchen vermindert die Fruchtbarkeit

Rauchen vermindert die Fruchtbarkeit von Männern und Frauen und schadet dem werdenden Kind. Außerdem ist das Risiko für Frühgeburten und für unreif zur Welt kommende Babys stark erhöht.
Bei Frauen wirkt sich das Rauchen negativ auf die Funktionen der Eierstöcke und die Reifung der Eizelle aus.
Rauchende Männer haben deutlich weniger Spermien, die zusätzlich Genschäden aufweisen können.

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Alkohol und Drogen schaden der Fruchtbarkeit

Hoher Alkoholkonsum schädigt die weiblichen und männlichen Fortpflanzungsorgane. Drogen wiederum führen zu einer Veränderung des Hormonhaushaltes beider Geschlechter, wodurch die Fruchtbarkeit abnimmt.

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Medikamente und schwanger werden

Wenn du Medikamente einnehmen musst, solltest du deinen Arzt ansprechen, sobald du eine Schwangerschaft planst. Einige Medikamente, beispielsweise gegen Bluthochdruck oder Depressionen, können die Fruchtbarkeit negativ beeinflussen. Er kann dir sicherlich eine alternative Behandlungsmethode anbieten.

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Fruchtbarkeit steigern durch Entfernen von Amalgam-Füllungen

Amalgam-Füllungen können nachweislich die Häufigkeit des Eisprungs vermindern. Plant ihr ein Baby, macht es durchaus Sinn, das Gebiss auf den Prüfstand zu stellen und alte Zahnplomben durch modernes Material ersetzen zu lassen.

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Über- und Untergewicht sind schlecht für die Fruchtbarkeit

Stark übergewichtige Frauen weisen häufig Zyklusschwankungen auf, während übergewichtige Männer  weniger Spermien produzieren.

Bei untergewichtigen Frauen kann der Eisprung ausbleiben und untergewichtige Männer haben nicht selten eingeschränkte Hodenfunktionen.

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Stress als Fruchtbarkeitskiller

Stress, Schlafmangel, schwere körperliche Arbeit oder Hochleistungssport bringen bei Männern und Frauen den Hormonhaushalt durcheinander und belasten damit die Fruchtbarkeit. So ist das Stresshormon Adrenalin ein Gegenspieler des Fruchtbarkeitshormons und bewirkt eine zögerliche Reifung der Eizellen. Deshalb: Entspannt euch, schlaft ausreichend und gönnt euch immer mal wieder Pausen. Auch bestimmte Meditationstechniken können Stress entgegenwirken.

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Spaß beim Sex erhöht die Fruchtbarkeit

Setzt euch nicht unter Druck und begeht nicht den Fehler, Sex nur als Mittel zum Zweck, also zum reinen Fortpflanzungsakt werden zu lassen. Habt Spaß dabei, denn richtig guter Sex erhöht die Durchblutung und kann dadurch die Empfängnisbereitschaft steigern.

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Körperliche Fitness führt zu mehr Fruchtbarkeit

Regelmäßiger Sport fördert den allgemeinen Gesundheitszustand und regt den Stoffwechsel an.

Bei der Frau wird zudem die Insulinausschüttung reguliert, was zu einer Verbesserung des Hormonprofils führt. Ein weiterer Vorteil ist der Abbau von Körperfett. Denn ein zu hoher Körperfettgehalt kann zu Störungen des Hormonhaushalts führen - mit negativen Folgen für die Fruchtbarkeit.

Bei Männern führt regelmäßiger Sport neben der Insulinausschüttung auch zu einem Anstieg des Testosteronspiegels und einer verbesserten Qualität der Spermien.

Die Trainingseinheiten sollten auf keinen Fall zu exzessiv  ausgeübt werden, denn Leistungssport dämpft die Fruchtbarkeit. Besonders geeignet sind Ausdauersportarten wie Joggen oder Schwimmen, aber auch Bewegungs- und Entspannungsübungen wie Yoga oder Pilates.

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Fruchtbarkeitsfördernde Wirkung von Pflanzen

Es gibt eine Vielzahl an Pflanzen, deren Eigenschaften die Fruchtbarkeit steigern können. So regen z. B. Arnika und Brennnessel bei Frauen den Eisprung an und fördern die Spermienbildung bei Männern.  Weitere Pflanzen, deren Inhaltsstoffe einen positiven Einfluss auf die Fruchtbarkeit haben, sind u. a. Granatapfel, Knoblauch, Damiana, Frauenmantel, Mistel, Mönchspfeffer, Rosmarin und Storchschnabel sowie Tigerlilie.

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Der Mann und die Fruchtbarkeit: Fehlstand der Hoden

Befinden sich die Hoden nicht komplett im Hodensack, ist die Spermienproduktion gestört. Denn zum einen werden in diesem Fall die Hoden mangelhaft durchblutet und zum anderen können sie sich überwärmen.
Mit einem Routineeingriff lässt sich diese Funktionsstörung beheben.

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Überwärmung der Hoden senkt die Fruchtbarkeit

Werden die Hoden überwärmt, wirkt sich das ausgesprochen negativ auf die Spermienbildung aus. Vermeide deshalb das Tragen von zu engen Hosen, leg nicht unnötig lange das Notebook auf dem Schoß ab oder verzichte auf die Sitzheizung im Auto  – um nur ein paar Beispiele zu nennen.
Auch bei langen Fahrradtouren können sich die Hoden durch die Reibung aufwärmen. Es ist natürlich kein Problem, wenn man diese hin und wieder unternimmt, aber regelmäßig abgehaltene extensive Fahrradfahrten sind der Fruchtbarkeit nicht gerade dienlich.

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Schädigungen des Hodengewebes beeinflussen die Spermienproduktion

Frühere Infektionen (zum Beispiel Mumps in der Kindheit) und auch aktuelle sowie Hodenverletzungen (Sport- oder sonstige Unfälle) führen zu Schädigungen des Hodengewebes. Die Folge kann eine nachhaltige Beeinflussung der Spermienproduktion sein

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Zu viel und zu wenig Sex erniedrigen die Spermienqualität

Längere Enthaltsamkeit wirkt sich negativ auf die Spermienqualität aus, während zu häufiger Sex die Spermienanzahl vermindert. Faustregel: 2-3 Tage Abstinenz ist für die Spermienqualität und –beweglichkeit am besten.

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Wie verläuft eine Befruchtung?

Nach dem Eisprung ist die Eizelle bis zu 24 Stunden befruchtungsfähig. Findet der Geschlechtsverkehr zwei bis drei Tage vor dem Eisprung statt, kann es auch zu einer Befruchtung kommen, da die Samenzellen im Eileiter einige Tage überleben.

Für eine erfolgreiche Befruchtung muss der männliche Samen durch Scheide, Gebärmutterhals und Gebärmutter in die Eileiter gelangen, von dort zur Eizelle wandern und in diese eindringen. Um die Wanderung zurücklegen zu können, bewegen sich die Spermien einerseits selbstständig vorwärts und anderseits werden sie von den Fortpflanzungsorganen der Frau angesogen.

In der fruchtbaren Phase der Frau ist der Zervixschleim, der den Gebärmutterhals umgibt, klar, dünnflüssig und für die Spermien durchlässig. Sobald eine Samenzelle die Hülle der Eizelle durchdringt, verändert sich deren Oberfläche, so dass keine weiteren Samenzellen mehr eindringen können. In den nächsten Stunden vereinen sich die Erbinformationen von Mann und Frau und der Bauplan für das Kind wird bereits festgelegt!

Die befruchtete Eizelle, die sich weiter zur Keimblase entwickelt, wandert durch den Eileiter zur empfangsbereiten Gebärmutter. Dort wird sie aufgenommen und kann sich sogleich bequem einnisten. Nun beginnt die Schwangerschaft

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Welche Umstände begünstigen eine erfolgreiche Empfängnis?

Die Wahrscheinlichkeit für eine Schwangerschaft ist umso größer, je mehr gesunde Samenzellen in der Samenflüssigkeit enthalten sind und ihr am Tag des Eisprungs bis zu 24 Stunden danach Geschlechtsverkehr habt. Der Eisprung findet nur einmal während eines Monatszyklus statt.

Unter Bestimmung der fruchtbaren Tage kannst du nachschauen, wie der Eisprung ermittelt wird. Oder du lässt ihn einfach und schnell online durch unseren Eisprungkalender berechnen.

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Häufige Fragen

"HypnoBirthing" - was ist das?

HypnoBirthing ist eine besondere und sehr intensive Art der Geburtsvorbereitung. Nach der Mongan-Methode erlernst du mit einem speziellen Mentaltraining Tiefenentspannung und Selbsthypnose, mit der du dich in einen Trancezustand versetzen kannst.
Frauen, die auf diese Weise ihr Kind zur Welt gebracht haben, berichten von einer nahezu schmerzfreien Geburt.

1-2 Zigaretten am Tag sind doch wohl möglich, oder?

Denk an dein Kind und verzichte ganz auf das Rauchen! Die Schadstoffe der Zigaretten gelangen in voller Breite über die Nabelschnur in den Blutkreislauf deines Kindes und können schwere Entwicklungsstörungen anrichten sowie das Risiko für eine Fehlgeburt erhöhen!

Ab und an ein Gläschen Wein oder Sekt?

Grundsätzlich solltest du auch in der Stillzeit keinen Alkohol trinken. Er geht in die Muttermilch über und gelangt so in den Blutkreislauf deines Babys.