Quelle: http://www.folio-familie.de/kinderwunsch/schwanger-werden/bestimmung-fruchtbare-tage.html

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Kalender und Termometer zur Bestimmung des Eisprungs

Bestimmung der fruchtbaren Tage

Du möchtest schwanger werden?

Dann ist es hilfreich für dich zu wissen, wann dein nächster Eisprung sein wird. Denn der beste Zeitpunkt für eine erfolgreiche Befruchtung der Eizelle ist ein Tag vor dem Eisprung. Diesen kannst du leicht mithilfe des Eisprungkalenders ermitteln. Insgesamt bist du während eines Zyklus etwa 6 Tage lang fruchtbar.

Junge oder Mädchen?

Einen gewissen Einfluss kann man schon darauf haben, ob ein Junge oder ein Mädchen gezeugt wird.
Im Augenblick der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle steht das Geschlecht des Kindes fest. Entscheidend dabei ist, ob eine Samenzelle mit einem X-Chromosom (=weibliche Samenzelle), oder mit einem Y-Chromosom (=männliche Samenzelle) in die Eizelle eindringt.

Die Eizelle enthält immer ein X-Chromosom, so dass die Kombination XX ein Mädchen ergibt und die Kombination XY einen Jungen.

Nun haben die weiblichen und die männlichen Samenzellen unterschiedliche Eigenschaften:

  • weibliche X-Samenzellen sind größer, stärker, langsamer und langlebiger
  • männliche Y-Samenzellen sind kleiner, schwächer, schneller und kurzlebiger

Ihr wünscht euch einen Jungen?

Dann habt am besten zum Zeitpunkt des Eisprungs (oder kurz vorher oder nachher) Geschlechtsverkehr. Damit ist die Wahrscheinlichkeit, dass mit den schnellen männlichen Samenzellen ein Junge gezeugt wird, größer.

Ihr wünscht euch ein Mädchen?

Habt am besten etwa drei Tage vor dem Eisprung Geschlechtsverkehr, dann ist die Chance auf ein Mädchen größer, da die langlebigeren weiblichen Samenzellen bis dahin eher „durchhalten“.

Zur Bestimmung der fruchtbaren Tage stehen euch verschiedene Methoden zur Verfügung:

Kalendermethode

Der Eisprung findet etwa in der Mitte des Zyklus statt. Um diesen Zeitraum zu ermitteln, musst du einen Menstruationskalender führen. Da der Zyklus nicht immer gleich lang ist, werden von 6 bis 12 Zyklen jeweils der kürzeste und der längste ermittelt.

 

Wie lassen sich die fruchtbaren Tage berechnen?

Erster fruchtbarer Tag: Dein kürzester Zyklus minus 18 Tage
Letzter fruchtbarer Tag: Dein längster Zyklus minus 11 Tage

Beispiel:
Erster fruchtbarer Tag: 27 Tage -18 = 9;
letzter fruchtbarer Tag: 30 Tage – 11 = 19
Das heißt, zwischen dem 9. und dem 19. Tag im Zyklus bist du fruchtbar.

Der Zyklus kann sich durch eine Reihe von Faktoren wie Stress, psychische Belastung, Krankheit etc. verschieben, so dass diese Methode frühestens nach 6-monatigem Führen des Kalenders aussagekräftig ist. Als Verhütungsmethode ist sie wegen dieser Schwankungen sehr unsicher.

Du kannst dir deine fruchtbaren Tage auch schnell und einfach online errechnen lassen! Gehe hierfür zu unserem Eisprungkalender und gib den ersten Tag deiner letzten Periode und deine durchschnittliche Zyklusdauer an.

Temperaturmethode (Messung der Basaltemperatur)

Diese Methode macht sich zunutze, dass die Körpertemperatur etwa zwei Tage nach dem Eisprung ansteigt und bis zum Beginn der Regelblutung erhöht bleibt.

Von einem Temperaturanstieg spricht man, wenn auf 3 aufeinanderfolgenden Tagen die Temperatur mindestens um 0,2 °C höher ist als in den 6 davorliegenden Tagen.
Beeinflusst wird die Körpertemperatur allerdings durch Alkoholgenuss am Vorabend, Krankheit, Schlafmangel oder Medikamenteneinnahme.

 

Wie und wann wird gemessen?

Du solltest wenigstens 5 Stunden geschlafen haben und morgens kurz nach dem Aufwachen, noch im Bett liegend, die Temperatur (=Aufwachtemperatur) mindestens 3 Minuten lang messen. Als Messmethode eignen sich:

  • Messung in der Scheide (vaginal)
  • Messung im Enddarm (rektal)
  • Messung im Mund unter der Zunge (oral)

Eine Messung unter dem Arm ist zu ungenau.

Wichtig ist, dass du die Messungen immer zur gleichen Tageszeit und mit der gleichen Messmethode durchführen, um die Werte später vergleichen zu können!

Trage in einem Zykluskalender die Messwerte ein, so dass du den Temperaturverlauf nachverfolgen kannst. Fruchtbar bist du 2 Tage vor dem Temperaturanstieg und etwa 3 Tage danach. Auch dieser Kalender sollte, damit du diese Tage voraussehen kannst, mindestens 6 Monate geführt werden.

Billingsmethode (Zervixschleimmethode)

Das Ärzte-Ehepaar Billings hat herausgefunden, dass sich die Beschaffenheit des Zervixschleims während eines Zyklus verändert und dadurch die fruchtbaren Tage bestimmt werden können.

  • Nach der Regelblutung wird nur wenig Schleim produziert, die Scheide ist eher trocken.
  • Einige Tage vor dem Eisprung nimmt die Schleimproduktion zu. Der Schleim ist zu diesem Zeitpunkt milchig bis gelblich, zäh und klebrig. Spermien haben es schwer, durch diesen durchzudringen.
  • Je näher die fruchtbaren Tage rücken, desto klarer und dünnflüssiger wird der Schleim. Die Scheide fühlt sich feucht an.
  • Nach dem Eisprung wird der Schleim wieder trübe und zäh.

Welche Beschaffenheit sollte der Schleim haben?
Zur Beurteilung des Zervixschleims entnimmst du am Scheideneingang oder aus der Scheide etwas Schleim, hältst ihn zwischen Daumen und Zeigefinger und ziehst die Finger langsam auseinander. Lassen sich dabei mehrere Zentimeter lange Fäden spinnennetzartig ziehen, steht der Eisprung unmittelbar bevor.

Symptothermale Methode

Bei dieser Methode werden die Beobachtungen des Zervixschleims, des Gebärmutterhalses und des Muttermundes mit der Messung der Körpertemperatur kombiniert.

 

Wie ändern sich Gebärmutterhals und Muttermund?

Die Beschaffenheit von Gebärmutterhals und Muttermund ändert sich ebenfalls im Laufe eines Zyklus.
In den unfruchtbaren Tagen fühlen sie sich fest und verschlossen an und ragen tief in die Scheide. Wenn du ein oder zwei Finger in die Scheide einführst, kannst du das leicht ertasten.

Je näher die fruchtbare Zeit rückt, desto weicher und etwas geöffnet (wie Lippen) ist der Muttermund. Der Gebärmutterhals zieht sich weit zurück.

Mit dieser Selbstuntersuchung ergänzt du die Beobachtungen und Messungen der anderen Methoden, so dass du deinen Eisprung recht zuverlässig voraussagen kannst.

Häufige Fragen

"HypnoBirthing" - was ist das?

HypnoBirthing ist eine besondere und sehr intensive Art der Geburtsvorbereitung. Nach der Mongan-Methode erlernst du mit einem speziellen Mentaltraining Tiefenentspannung und Selbsthypnose, mit der du dich in einen Trancezustand versetzen kannst.
Frauen, die auf diese Weise ihr Kind zur Welt gebracht haben, berichten von einer nahezu schmerzfreien Geburt.

1-2 Zigaretten am Tag sind doch wohl möglich, oder?

Denk an dein Kind und verzichte ganz auf das Rauchen! Die Schadstoffe der Zigaretten gelangen in voller Breite über die Nabelschnur in den Blutkreislauf deines Kindes und können schwere Entwicklungsstörungen anrichten sowie das Risiko für eine Fehlgeburt erhöhen!

Ab und an ein Gläschen Wein oder Sekt?

Grundsätzlich solltest du auch in der Stillzeit keinen Alkohol trinken. Er geht in die Muttermilch über und gelangt so in den Blutkreislauf deines Babys.