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In jeder Phase passend versorgt

Phase 1
Ab Kinderwunsch
bis zum Ende der 12. Woche

Vitamin B9 (800 µg Folsäure)
Vitamin B12
Vitamin D3
Jod
Vitamin B9 (800 µg Folsäure)
Vitamin B12
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Folio® jodfrei
Vitamin B9 (400 μg Folsäure)
Vitamin B12
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In jeder Phase anwendbar
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Nausema®
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SteriPharm Pharmazeutische Produkte GmbH & Co. KG
Mutter und Kind nach der Geburt

Nach der Geburt - Was nun? | Folio®-Familie

Du hast es geschafft – herzlichen Glückwunsch! Jetzt willst du sicher erst einmal schlafen. Schön wär's. Du bist wahrscheinlich zu aufgewühlt über das soeben Erlebte und kannst den Blick von dem Winzling neben dir gar nicht abwenden. Aber irgendwann findest du dann doch Ruhe und die Augen gehen zu ...

Mit einigen Unannehmlichkeiten wirst du in den nächsten Tagen noch zu tun haben. Das ist allerdings alles nichts im Vergleich zur Geburt!

Wundschmerzen

Bist du am Damm geschnitten worden bzw. gerissen oder hattest eine Kaiserschnittentbindung, wirst du dich kürzer oder länger mit Wundschmerzen plagen. Dazu kommt, dass bei jedem Anlegen die sogenannten Nachwehen einsetzen. Durch diese zieht sich die Gebärmutter wieder zusammen, was durchaus unangenehm sein kann.

Bei einem Dammschnitt oder -riss hilft es, gekühlte Gel-Pads (aus dem Kühlschrank, nicht gefroren!) auf die Vorlage zu legen und hin und wieder ein Sitzbad mit entzündungshemmenden Zusätzen zu nehmen.

Das Wasserlassen kann ziemlich unangenehm werden. Tipp: Lass warmes Wasser mit dem Duschkopf oder einem Becher über die Wunde laufen. Trockne sie danach am besten mit einem Fön.

Achte auch auf eine ballaststoffreiche Ernährung und reichlich Füssigkeit (2- 3 Liter täglich), um einer Verstopfung vorzubeugen.

In den ersten Tagen nach der Geburt kann ein Schwimmring zum treuen Begleiter werden. Aber nicht zum Baden gehen, sondern zum Draufsetzen!

Nachwehen

Die Nachwehen setzen einige Stunden nach der Geburt ein und können über mehrere Tage anhalten. Sie sind wichtig, damit sich die Gebärmutter wieder zusammen zieht und die Blutungen gestillt werden.

Wenn dein Kind anfängt, an der Brust zu saugen, werden die Nachwehen ausgelöst. Denn durch das Saugen werden Hormone ausgeschüttet, die das Zusammenziehen der Muskeln bewirken.
Mitunter sind die Wehen so heftig, dass es dir hilft, sie wie bei einer Geburt zu veratmen. Es ist wirklich bemerkenswert, wie schnell es dein Körper dadurch schafft, Gebärmutter und Bänder wieder zurückzubilden – alles ohne dein Zutun!

Der Baby-Blues

Alles ist gut: Dein Kind wird jeden Tag rosiger, der frischgebackene Vater schwebt auf Wolke 7, Eltern und Freunde schieben strahlend den Kopf durch die Tür - und du hältst heulend dein Kind im Arm. Wie aus heiterem Himmel bist du plötzlich todunglücklich. Warum nur?

Die Antwort ist schlicht und einfach: Der Baby-Blues schlägt zu, auch Wochenbettdepression genannt. So wie sich zu Anfang der Schwangerschaft dein Hormonhaushalt komplett auf den Kopf gestellt hat, muss jetzt wieder auf Normal- bzw. Stillprogramm umgestellt werden. Meist beginnt das am dritten Tag nach der Geburt.

Dieses Gefühlstal müssen die meisten Mamas durchschreiten, mehr oder weniger heftig. Aber sei beruhigt, nach ein paar Tagen schüttelst du nur noch den Kopf über dich selbst und kannst dein Glück genießen.

Die häufigsten Fragen zu diesem Thema

Entstehen Nachwehen, auch wenn ich nicht stille?

Auch wenn du nicht stillst, treten Nachwehen auf. Sie sind aber wesentlich weniger schmerzhaft und es dauert auch länger, bis sich die Gebärmutter zur Ursprungsgröße zurückentwickelt hat.

Haben Mehrgebärende stärkere Nachwehen?

Es ist in der Tat leider so, dass mit jeder weiteren Geburt die Nachwehen immer stärker ausfallen.

Setzen beim Stillen immer Nachwehen ein?

Ja, das ist so. Mit dem Saugen an den Brustwarzen wird das wehenfördernde Hormon Oxytocin freigesetzt, das das Zusammenziehen von Gebärmutter und Blutgefäße beschleunigt. Eine rasche Rückbildung der Gebärmutter und das Stillen von Blutungen sind die positiven Folgen.