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Ab Kinderwunsch
bis zum Ende der 12. Woche

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Vitamin B9 (800 µg Folsäure)
Vitamin B12
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Mann im Kreißsaal

Männer im Kreißsaal | Folio®-Familie

Was du tun kannst

Voller Vorfreude – und vielleicht auch mit etwas weichen Knien – erwartest du die Geburt deines Söhnchens oder Töchterchens. Du möchtest miterleben, wie dein Kind ins Erdenleben tritt und deiner Partnerin hilfreich zur Seite stehen. Wie du das am besten tun kannst, erfährst du hier:

Der Weg führt zum Ziel

Als erstes und ganz wichtig: Präge dir den Weg zum Kranken- oder Geburtshaus gut ein (wenn nötig einschließlich Stauumfahrungen)! Auch wenn es dir komisch vorkommt, aber fahr ihn ruhig schon ein- oder zweimal zur Probe. Nichts macht dich nervöser, als wenn du dich verfranst, während deine Frau stöhnend in den Wehen liegt.

In der Ruhe liegt die Kraft

Bleib zu jedem Zeitpunkt möglichst ruhig und entspannt. Diese Haltung wird sich auf deine Partnerin übertragen und ihr helfen, die Geburtsschmerzen leichter zu ertragen. Denn nur in einer entspannten Atmosphäre kann die Angst-Verspannung-Schmerz-Spirale durchbrochen werden.

Motivation ist alles

Motiviere deine Partnerin, sobald du merkst, dass ihre Kräfte nachlassen. Sprich ihr Mut zu und bewundere ihre Ausdauer und Energie. Lass das Bild des geborenen Kindes vor ihren Augen entstehen – nichts spornt besser an!

Massage

In den Pausen zwischen den Wehen kann eine Nacken- oder Rückenmassage sehr angenehm sein, um die angespannten zu Muskeln lockern. Frag deine Partnerin aber vorher, ob sie sich das auch wünscht. Denn ein Zuviel an Zuwendung kann manchmal sogar richtig auf die Nerven gehen.

Essen und Trinken

Überfällt deine Partnerin während der Geburt plötzlich Hunger oder Durst? Dann biete ihr leichte, kohlenhydratreiche Lebensmittel (z. B. Müsliriegel, Banane oder Kekse) und Wasser oder verdünnten Fruchtsaft an. Hebammen empfehlen gerne Traubenzucker als Energiekick für zwischendurch.
Und denk auch an einen Snack für dich selbst!

Heiß und kalt

Eine Geburt ist ein gewaltiger Kraftakt, bei dem die Frau ganz schön ins Schwitzen kommt. Hin und wieder die Stirn abtupfen oder kühlen wird ihr gut tun. Anderseits haben viele Entbindende kalte Füße, was für die Wehentätigkeit nicht gerade förderlich ist. Massier in diesem Fall deiner Partnerin die Füße und pack sie in warme Wollsocken ein.

Einfach nur lieb sein

Sei ganz besonders lieb zu deiner Partnerin – streichel sie, halt sie im Arm, wenn es die Situation zulässt, und sag ihr, wie toll sie das alles macht.

Lass dich nicht verschrecken, wenn sie dich anfährt, was für ein Trottel du bist, weil du dieses oder jenes wieder falsch gemacht hast. Deine Partnerin befindet sich in einem Ausnahmezustand und kann sich hinterher vielleicht nicht mal daran erinnern, wie sie dich angeschnauzt hat.

Mitatmen hilft

Jetzt kannst du zeigen, was du im Geburtsvorbereitungskurs gelernt hast: Atme fleißig mit! Besonders während der Phase der Eröffnungswehen ist das eine große Unterstützung.
Du hilfst damit deiner Partnerin, den gewünschten Atemrhythmus und die – je nach Situation – tiefe oder flache Atmung durchzuhalten. Du wirst sehen, wie die Konzentration auf die Atmung das Entspannen und Loslassen ermöglicht.

Stütze in der Pressphase

Geht es in die letzte Runde, kannst du deiner Partnerin während der Pressphase von hinten den Rücken stützen. Das gibt ihr nicht nur körperlichen Halt, sondern ist auch psychologisch wichtig! Und du erlebst dadurch die Austreibungsphase im wahrsten Sinne des Wortes hautnah und spürst die gewaltige Kraft, die dahinter steckt.

Wichtig für dich

Hab den Mut, den Kreißsaal zu verlassen, wenn dir danach ist. Vielleicht bekommst du Probleme mit dem Kreislauf (besonders, wenn du kein Blut sehen kannst…), oder dir wird schwindelig. Das ist alles ganz normal und geht vielen Männern im Kreißsaal so. Hab also keine Scheu rechtzeitig zu sagen, wenn dir nicht gut ist.

Oft wird den frischgebackenen Vätern angeboten, die Nabelschnur zu durchtrennen. Es ist kein Problem, nein zu sagen, wenn du dies nicht möchtest. Wichtig ist, dass du dich zu nichts zwingst, was du nicht wirklich willst.

Übrigens: Untersuchungen haben ergeben, dass die Beziehung der Paare, die gemeinsam ihr Kind zur Welt gebracht haben, nach der Entbindung deutlich enger und intensiver wurde, als sie noch vor der Geburt war!

Die häufigsten Fragen zu diesem Thema

Bei Stress entspannt stillen?

Das geht gar nicht! Gerade in der sensiblen Anfangsphase solltest du für Ruhe und Entspannung sorgen. Lass nicht zu, dass sich Freunde und Familie die Türklinke in die Hand geben, um den Nachwuchs zu bestaunen. Wenn es zuviel wird, dann bitte den Besuch entschlossen, ein anderes Mal wieder zu kommen (und sich vorher anzukündigen).

Bin ich ihr denn gar nicht mehr wichtig?

Momentan wird sich wahrscheinlich alles um euren gemeinsamen Sprössling drehen. Da fühlen sich manche Männer ziemlich unbeachtet oder gar ungeliebt. Üb dich in Geduld, es braucht eine Weile, bis deine Partnerin auch mal wieder auf andere Gedanken kommt.

Durch die intensive Zweisamkeit des Stillens ist ihr Bedürfnis nach Körperkontakt und Zärtlichkeit oft schon gedeckt. Oder sie ist einfach zu müde und fühlt sich zu ausgelaugt, um auf deine Wünsche einzugehen.

Folsäure auch für Männer mit Kinderwunsch?

Ja, Folsäure ist auch für Männer gut, die sich ein Kind wünschen. Folsäure ist maßgeblich an der Umwandlung von Homocystein beteiligt. Homocystein ist eine körpereigene, schädliche Aminosäure, die die Spermienbildung negativ beeinflusst.