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Frau spührt erste Geburtsanzeichen

Geburtsanzeichen - Es geht los | Folio®-Familie

Endlich ist es soweit! Du stehst kurz vor dem Moment, auf den du neun Monate lang gewartet hast: Dein Baby in den Armen zu halten, es endlich zu sehen und in der Welt willkommen zu heißen. 

Doch um dieses Ziel zu erreichen, müssen du und dein Baby noch eine letzte Hürde meistern: Die Geburt. 

Es gibt einige deutliche Anzeichen, bei denen du dir ziemlich sicher sein kannst, dass die Geburt bald losgeht. Damit du den Startschuss nicht verpasst, haben wir hier für dich die Wichtigsten zusammen gestellt.

Abgang des Schleimpfropfs

Der Schleimpfropf versiegelt den Muttermund während der Schwangerschaft und bildet so einen Schutz vor Infektionen. Geht er ab, kann es nicht mehr lange dauern. Man nennt diesen Vorgang auch „Zeichnen“, da der Ausfluss hellbraun oder leicht blutig gefärbt ist.
Ab diesem Zeitpunkt sollte man wegen des fehlenden Infektionsschutzes keinen Geschlechtsverkehr mehr haben.

Der Abgang des Schleimpfropfes kann schon Tage vor der Geburt stattfinden, so dass er kein eindeutiger Hinweis auf eine unmittelbar bevorstehende Geburt ist.

Schmerzhafte Wehen

Klar, seit einigen Tagen oder sogar Wochen hast du schon den Wehenschmerz, ein leichtes Ziehen im Unterbauch ähnlich wie der Regelschmerz, kennen gelernt. Diese sogenannten Senk- oder Übungswehen bewirken, dass das Köpfchen des Babys tiefer in das Becken vordringt.

Gleichzeitig trainiert dein Körper dadurch schon mal für die echten Wehen. 
Dass es nun tatsächlich losgeht merkst du daran, wenn der Schmerz diesmal kräftiger ist und in regelmäßigen Abständen wiederkehrt – die Eröffnungswehen haben eingesetzt.

Wenn du unsicher bist, um welche Wehen es sich handelt, gibt es einen alten Hebammentrick: Nimm ein warmes Bad. Die Übungswehen lassen nach, Eröffnungswehen werden verstärkt.

Blasensprung

Beim Blasensprung platzt die Fruchtblase und das Fruchtwasser geht - in den meisten Fällen schwallartig, seltener tröpfelnd - ab. Ein sicheres Zeichen dafür, dass die Geburt unmittelbar bevorsteht.

Setzt euch mit der Hebamme in Verbindung und macht euch auf den Weg in das Kranken- oder Geburtshaus.

Die häufigsten Fragen zu diesem Thema

Der Schleimpfropf ist abgegangen. Geht die Geburt jetzt los?

Der leicht blutige, gallertartige Schleimpropf, der den Muttermund während der Schwangerschaft verschlossen hält und das Ungeborene vor Infektionen schützt, geht ab, wenn der Muttermund langsam beginnt, sich zu öffnen. Hebammen bezeichnen diesen Vorgang auch als "Zeichnen".

Das kann unmittelbar vor der Geburt geschehen oder einige Tage davor. Der Abgang des Schleimpropfes ist also kein sicheres Zeichen für den Start der Geburt.

Die Wehen haben eingesetzt. Müssen wir jetzt sofort losfahren?

Es gibt einen alten Hebammentrick: Lege dich mit den Wehen in die Badewanne. Wenn sie verschwinden, dann handelt es sich um die sogenannten Übungswehen, die noch keine Geburt ankündigen.

Die frühen Wehen, die zu Beginn der Geburt einsetzen, verstärken sich hingegen im warmen Wasser. Sie kommen alle 4-5 Minuten, halten nur kurze Zeit an und sind mäßig schmerzhaft. In diesem Fall kannst du dich in aller Ruhe in Richtung Krankenhaus bzw. Geburtshaus bewegen.

Fruchtblase geplatzt! Darf ich jetzt noch umherlaufen?

Meistens setzt die Geburt unmittelbar nach dem Platzen der Fruchtblase ein. Mach dich also schleunigst auf den Weg zum Krankenhaus!

Wenn sich das Köpfchen deines Kindes schon tief im Becken befindet und den Muttermund abdichtet (was der Arzt bei den letzten Untersuchungen vielleicht schon festgestellt hat), kannst du dich ganz normal fortbewegen. Es besteht keine Gefahr, dass die Nabelschnur durch den Fruchtwasserabgang abgeklemmt wird oder sich um den Hals des Kindes legt.

Dichtet das Köpfchen den Ausgang zum Muttermund allerdings nicht richtig ab, solltest du dich vorsichtshalber liegend transportieren lassen.